Reviews

7.4

Donots und „Birthday Slams Live!“: Geburtstagsfest mit Circlepit

Obwohl die Donots eine der beliebtesten deutschen Livebands sind, veröffentlichen sie erst jetzt mit „Birthday Slams Live!“ ein Livealbum mit Aufnahmen von der letztjährigen Tour zum 25. Bandgeburtstag. Doch wie gut lässt sich die Energie der Konzerte auf Platte bannen?
7

Less Than Jake und „Silver Linings“: Sommerliche Leichtigkeit

Seit 1992 gehören Less Than Jake bereits zum festen Inventar im Skate- und Ska-Punk. Anstatt sich auf der Vergangenheit auszuruhen, erscheint nun mit „Silver Linings“ Album Nummer neun. Gelingt den Amerikanern der Versuch, an Erfolgsalben wie „Hello Rockview“ aus dem Jahr 1998 anzuknüpfen?
7

PVA und "Toner": Von Wolpertingern

Tanzbare Platten in nicht tanzbaren Zeiten zu produzieren gleicht einem Himmelfahrtskommando. Mangelt es hierfür nicht schlichtweg an Inspiration? Scheinbar nicht, denn PVA haben das diesjährige Sommerloch bestmöglich genutzt und eine durchaus interessante EP aufgenommen. Höchste Zeit, die müde gewordenen Tanzbeine in Wallung zu bringen und Parallelen zu der bayerischen Welt der Fabelwesen zu ziehen.
Dexter Yung Boomer Cover
8.9

Dexter und "Yung Boomer": Deutschrap für die Seele

„Yung Boomer“, oder wenn man zu jung ist, um sich als „Boomer“ zu fühlen, aber zu alt, um den Wodka Energy in der Dorfdisko mit Annika und Julius zu sippen. Dexter hat ganz nach seinem Motto „nur noch was ich mag“ den Kinderarztkittel an den Nagel gehängt  und ist jetzt Vollzeit-Berufsjugendlicher.
6.4

Marika Hackman und "Covers": Sanfte Melancholie

Marika Hackman hat mit ihrem neuen Album „Covers“ ihren eigenen Weg gesucht, um mit ihrer Stimme im Einklang zu minimalistischen Beats eine ganz eigene Variante der Indie-Songs zu produzieren.
7

Dirty Projectors und “5EPs”: Die Verneigung vor sich selbst

Mit ihrer neuen EP-Serie widmen die Indie-Pioniere Dirty Projectors um Sänger und Instrumentalist David Longstreth jedem der Bandmitglieder einige Songs. Das mündet keineswegs in Selbstbeweihräucherung, sondern verneigt sich ehrfürchtig vor dem Können der einzelnen Musiker*innen und zeigt zugleich einen roten Faden, der sich aus der Zusammenarbeit ebendieser unweigerlich hervortut.
7

Molchat Doma und "Monument": Belarussendisko

Kalt und düster. Dennoch tanzbar. Molchat Doma sind ein Phänomen. So nischig wie Cold-Wave mit russischem Gesang aus Belarus auch klingen mag, wurde die Band mit dem Album „Этажи“ weltberühmt. Nun steht sie mit „Monument“ an einem Scheideweg: Geht man den Pfad des bisherigen Erfolges weiter oder versucht man etwas Neues?
6.8

Sólstafir und „Endless Twilight of Codependent Love“: Schon speziell

Sólstafir sind eine isländische Band, die sich in keine Schublade stecken lässt. Mit ihrem neuen Album „Endless Twilight of Codependent Love“ beweisen sie einmal mehr, dass sie sich an keine musikalischen Regeln halten und erst recht nicht an Genres oder Stilvorgaben.
7.5

Ghøstkid und "Ghøstkid ": Sushis alter Ego stellt sich vor

Sushi, uns allen noch bekannt als Frontmann von Eskimo Callboy, startet nun mit seiner neuen Band Ghøstkid durch. Passend zu der neuen Musikrichtung, die sich düster und melancholisch, aber auch wütend und aggressiv zeigt, kommt das Album am Freitag, den 13. raus.
8

King Gizzard & The Lizard Wizard und „K.G.“: Eine Forschungssonde im Gizzverse

Eines ist sicher: Kein Album von King Gizzard & The Lizard Wizard klingt wie das nächste. Nach dem Öko-Metal-Album „Infest The Rats‘ Nest“ packen sie nun auf „K.G.“ wieder die mikrotonalen Gitarren aus.
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