Reviews

3.5

Tom Morello und „The Atlas Underground Fire“: More Morello

Tom Morello wird sich nie ändern. Das mag manch einer als echte künstlerische Standfestigkeit wahrnehmen, sorgt aber schlussendlich nur dafür, dass der Rage-Against-The-Machine-Gitarrist nicht mehr so richtig in diese Welt passen will.
8.2

Lygo und "Lygophobie": Angsttherapie

Punkrock kommt selten ohne stumpfe Plattitüden aus. Lygo zeigen auch auf "Lygophobie", dass sie textlich viel mehr zu bieten haben als Parolen und überzeugen nicht nur mit wuchtigem Punkrock sondern auch mit brillanten Lyrics.
4.6

Frank Carter & The Rattlesnakes und „Sticky“: „I miss Hardcore Frank“

Seit Juli gibt es in Großbritannien kaum noch Corona-Vorschriften für Veranstaltungen. Und wenn dann auch noch eine der besten Livebands des Landes ein neues Album ankündigt, kann das nur ein gutes Zeichen sein. Oder?
7.5

The toten Crackhuren im Kofferraum und „Gefühle“: Das ist Kunst und kann nicht weg!

TCHIK aus Berlin sind auf ihrem vierten Album bereit über Gefühle zu reden. Auch wenn es sehr persönlich zugeht, nehmen die Electroclasherinnen dabei mit Recht wenig Rücksicht auf die Gefühle anderer. Das muss und soll absolut nicht jedem schmecken.
7

Employed To Serve und „Conquering“: Die innere Mitte

Auf ihrem vierten Album scheint die britische Metalcore-Band Employed To Serve zu sich selbst gefunden zu haben. Dass die innere Mitte nicht immer ein ruhiger Ort ist, zeigen sie auf „Conquering“.
6.9

Santiano und "Wenn die Kälte kommt": Pathos und Programm

Nach der allseits umjubelten MTV Unplugged Session und Millionen verkaufter Tonträger präsentieren Santiano ihr nunmehr fünftes Studiowerk. Die Kooperation mit Eisbrecher-Frontmann Alex Wesselsky scheint dabei abgefärbt zu haben: Dunkelheit und Eis allerorts, eine Liaison aus Seemannsgeschichten und Neuer Deutscher Härte.
7.5

Die Ärzte und "Dunkel": Immer wieder was Neues

Auch wenn sie mit dem Albumtitel „Dunkel“, dem Vorgänger „Hell“ die schöne Doppeldeutigkeit stehlen, überzeugen Die Ärzte. Nur irgendwie vollkommen anders als erwartet. Aber was hat man eigentlich erwartet?
7

Dÿse und "Wiedergeburt": Subkultur als Motor

Mutieren Jena und Chemnitz mit der „Widergeburt“ zu den europäischen Hauptstädten einer zeitgemäßen Interpretation des Rock´n´Roll? Nicht ganz, denn Rock´n´Roll allein würde Dÿses neues Werk nur unzureichend beschreiben.
6.9

Thrice und “Horizons/ East”: Viel Schönes dabei

Das mittlerweile elfte Studioalbum der US-Amerikaner Thrice kommt, wie es bereits das Cover vermuten lässt, mit einer psychedelisch angehauchten Version des schroffen Sounds der Band daher.
8.2

Lonely Spring und "Change The Waters": Für mehr Emo-Punk!

Die Passauer Emo-Rock-Band Lonely Spring bringt die deutsche Szene mit ihrem Debütalbum ordentlich durcheinander – Grund genug, das Album genauer unter die Lupe zu nehmen.
Label Color
Rot