Reviews

8.1

Fucked Up und „One Day“: 24 Stunden, 10 Songs, eine Band

Wenn Fucked Up Musik aufnehmen, dann mit einem Plan. Dieses Mal war der Plan, in nur 24 Stunden aufzunehmen. Zeitdruck kann kreativ machen, aber dabei kann einiges schiefgehen. Wie lief es bei „One Day“?
8.9

Donots und "Heut ist ein guter Tag": Die sind längst noch nicht vorbei!

Genug der Singles, Ankündigungen und Teaser! Es ist höchste Zeit für das Ende einer fünf Jahre andauernden Durststrecke ohne Studioalbum der Donots. "Heut ist ein guter Tag" wurde mit starken Vorboten schmackhaft gemacht, um dann in Summe noch einmal einen draufzulegen.
7.5

Circa Survive und „Two Dreams“: Träumt weiter

Circa Survive begeben sich in eine unbestimmte Ruhepause und schließen diese Phase mit der Veröffentlichung zweier EPs als gemeinsames Album ab. Das stellt einen auch als Rezensenten vor Herausforderungen.
7.8

John Cale und „MERCY“: Nostalgie mit Zukunft

Fast achtzigjährig legt John Cale endlich wieder ein Solo-Album vor. Auf „MERCY“ versucht er den Spagat zwischen seinem gewichtigen musikalischen Vermächtnis und seinem für ihn so wichtigen Anspruch, Neues zu schaffen.
7.8

Pascow und “Sieben”: Mit Spucken und Kratzen

Punkrock-Bollwerk Pascow liefern mit ihrer aufschlussreich betitelten siebten Platte eine Weiterentwicklung mit Verneigung vor der eigenen Vergangenheit. Frischer Wind in einem sonst eher innovationsfaulen Genre.
8.8

Anti-Flag und "Lies They Tell Our Children": Punkrock 3.0

Es macht sich eine gewisse Ambivalenz breit, wenn man Bands wie Anti-Flag betrachtet. Einerseits sollte es keine Band geben müssen, die sich mit dieser Vehemenz politischen Themen widmet, andererseits würde man „Lies They Tell Our Children“ definitiv missen.
8

Geistha und "Starchild": Radikal Anders

In vielerlei Hinsicht ist Geisthas Kunst radikal. Nach eigener Aussage radikal traurig, in jedem Fall aber radikal anders. Jede Single der letzten Jahre brachte Veränderung mit, das Album „Starchild“ ist ein Schlag in das, was man Erwartungsmanagement nennen könnte.
6.7

Christine and the Queens und “Redcar les adorables étoiles (prologue)”: Auf einer Welle von Ich

Wenige Werdegänge verdeutlichen so eindrücklich wie der des Projekts Christine and the Queens, wie eng Namen und Identitäten zusammenhängen können. Die Dekonstruktion dieser scheint ein Ziel des neuesten Release des Künstlers zu sein.
8

Little Simz und “NO THANK YOU”: Yes, please!

Gerade mal 15 Monate verteilt eine der besten Rapperinnen der Welt auf dem Nachfolger zu ihrem gefeierten Album “Sometimes I Might Be Introvert” eine Absage nach der anderen.
6.8

Shitney Beers und „This Is Pop“: Echt jetzt

„This Is Pop“ als selbstbewusste Ansage im Albumtitel birgt unendlich viel Stolpergefahr. Shitney Beers verwendet ihn, um Musik ernst zu nehmen – und tut gut daran.
Label Color
Rot