Reviews

8

Alex Mofa Gang und „Ende Offen – Live“: Energie, Emotionen, Eskalation!

Zum ersten Geburtstag ihres letzten Albums „Ende Offen“ beschenken Alex Mofa Gang ihre Fans und sich selbst mit einem qualitativ hochwertigen Livealbum. Neben der live gespielten Tracklist von „Ende Offen“ gibt es ein paar besondere Schmankerl als Zugaben oben drauf.
9

Pabst und „Deuce Ex Machina“: Grunge? Nevermind.

Das Debütalbum des Berliner Trios Pabst ist – nicht ganz zu Unrecht – als kleines Grunge-Revival gefeiert worden. Falls die Kreuzberger etwaige Vergleiche dieses Mal unterbinden wollten, machen sie einen semi-guten Job. Alles andere auf „Deuce Ex Machina“ gelingt ihnen hingegen großartig.
9.3

Run The Jewels und "Run The Jewels 4": Aufklärungsrap

Run The Jewels stellen in "Run The Jewels 4" das tief verankerte Problem der Menschheit dar: den Rassismus. Seit Jahrhunderten werden Menschen allein wegen ihrer Hautfarbe ausgegrenzt, verfolgt und getötet.
6.2

The Ghost Inside und ihr selbstbetiteltes Album: Kraftpaket

The Ghost Inside sind mit dem lang erwarteten ersten Studioalbum seit dem tragischen Busunfall 2015 zurück. Die selbstbetitelte Platte vermischt den gewohnten Melodic Hardcore mit einem neuen Kampfgeist, mit dem sich die Band wieder an die Oberfläche kämpfen will.
7.5

Juse Ju und „Millennium“: Feelings, please!

Mit „Shibuya Crossing“ erreichte Juse Ju erstmals eine größere Hörerschaft. „Millennium“ beschert uns erneut tiefe Einblicke in das Seelenleben des Rappers, aber auch gepflegtes Austeilen gegen Gott und die Welt.
6.5

Rolling Blackouts Coastal Fever und "Sideways To New Italy": Tolle Musik für (fast) alle Anlässe

Es ist zeitlos, für fast jede Situation geschaffen und hat eine gewisse Unbeschertheit: „Sideways To New Italy“ von Rolling Blackout Coastal Fever ist das zweite Album der australischen Band und verspricht nostalgische Hörerlebnisse und gute Vibes. Ein Hauch Nostalgie, Pop-Rock und Parallelen zu den Parcels, Sticky Fingers und den frühen Anfängen der Blackout Problems gehören bei RBCF in jede Plattensammlung.
9.1

Currents und "The Way It Ends" - Stich ins Herz

Die amerikanische Metalcore-Band Currents ist seit ihrem ersten richtigen Studioalbum „The Place I Feel Safest“ von 2017 eigentlich nicht mehr aus der Metalcore-Szene wegzudenken. Die Kombination aus Metalcore und Texten, die unter anderem die psychische Gesundheit thematisieren, trifft meistens mitten ins Herz. Und mit „The Way It Ends“ wollen die fünf Jungs genau das wieder erreichen.
6.9

Friends of Gas und “Kein Wetter”: Mantra und Menthol

Die Münchener Friends of Gas reißen ihre HörerInnen auf “Kein Wetter” in einen nicht enden-wollenden Strudel aus Dissonanz, lyrischer Fragezeichen und unterdrücktem Raucherhusten.
7.5

Fake Names und ihr selbstbetiteltes Album: Urgesteine des Punkrocks und eine Jamsession

Wenn man sieht, wer die Mitglieder der neuen Band "Fake Names" sind, werden einige Fans des Punkrocks sicherlich aufmerksam: Brian Baker, Michael Hampton, Dennis Lyxzén und Johnny Temple, alle gestandene Musiker aus bekannten Punkrock- oder Hardcore-Bands, haben sich gemeinsam einem ganz neuen Projekt gewidmet.
The 1975 Notes On A Conditional Form Cover
8.4

The 1975 und „Notes On A Conditional Form“: Beständigkeit durch Vielfalt

Eine Indie-Band, die zusammen mit House Music und Greta Thunberg einen Rock-Song über den Klimawandel veröffentlicht. Statement gesetzt. The 1975 bringen mit "Notes On A Conditional Form" einen Weckruf für alle heraus, die Dinge wie den Klimawandel auf die leichte Schulter nehmen.
Label Color
Rot