Reviews

7.5

Fake Names und ihr selbstbetiteltes Album: Urgesteine des Punkrocks und eine Jamsession

Wenn man sieht, wer die Mitglieder der neuen Band "Fake Names" sind, werden einige Fans des Punkrocks sicherlich aufmerksam: Brian Baker, Michael Hampton, Dennis Lyxzén und Johnny Temple, alle gestandene Musiker aus bekannten Punkrock- oder Hardcore-Bands, haben sich gemeinsam einem ganz neuen Projekt gewidmet.
The 1975 Notes On A Conditional Form Cover
8.4

The 1975 und „Notes On A Conditional Form“: Beständigkeit durch Vielfalt

Eine Indie-Band, die zusammen mit House Music und Greta Thunberg einen Rock-Song über den Klimawandel veröffentlicht. Statement gesetzt. The 1975 bringen mit "Notes On A Conditional Form" einen Weckruf für alle heraus, die Dinge wie den Klimawandel auf die leichte Schulter nehmen.
6.8

Asking Alexandria und "Like A House On Fire": Wie viel Pop? Ja.

Asking Alexandria haben bereits mit vergangenen Alben bewiesen, dass sie Metalcore beherrschen und es ihnen ebenso immer wieder gelingt, die Massen mitzureißen, die sich ansonsten eher nicht in dem Genre zu Hause fühlen. Mit „Like A House on Fire“ öffnen sie sich noch ein Stück mehr dem Pop.
Hailey Williams Petals for Armor Cover
4.1

Hayley Williams und „Petals for Armor“: Austauschbarer Pop

Ein Pop-Album zu produzieren und dabei nur Songs herauszubringen, die allesamt mindestens ein Alleinstellungsmerkmal haben, gestaltet sich schwierig. Hayley Williams geht mit ihrem neuen Album einen weiteren Schritt weg vom Rock und gerät zum Taylor-Swift-Verschnitt.
5.5

Diet Cig und “Do You Wonder About Me”: Alles kann, nix muss

Das New Yorker Dou Diet Cig bringt mit “Do You Wonder About Me” fröhlichere Pop-Rockklänge in den grauen Pandemiealltag, sorgt aber leider nur zu Anfang für einen Wow-Effekt. Schöne Songs, aber sehr ähnliche Songs.
6.9

Einstürzende Neubauten und “ALLES IN ALLEM”: Summa Summarum

Die Berliner Experimental-Urväter Einstürzende Neubauten melden sich nach 12 Jahren mit ihrer neuen Platte “Alles in Allem” zurück. Suggeriert der Titel eine Revue der Bandgeschichte, verheißt er gar den sprichwörtlichen Beginn des abschließenden Kapitels, für den die Floskel ‘Alles in Allem’ allzu gern verwendet wird?
7.1

Car Seat Headrest und „Making A Door Less Open“: Ein Experiment

Versuche, elektronische und Rockmusik zu kombinieren, gibt es schon lange. Ein positives Beispiel dafür ist sicherlich „Adore“ von den Smashing Pumpkins. Häufig scheitern diese Versuche aber auch und so entsteht Rockmusik, in der die elektronischen Elemente fremd und fehl am Platz wirken. Nun wagen sich Car Seat Headrest an diese Aufgabe.
8

The Hirsch Effekt und “Kollaps”: Brot für die Welt

Knusper knusper knäuschen, wer poltert durch mein Häuschen? Es ist der Doublebass von The Hirsch Effekt und er wird nicht ruhen, bis das Häuschen in seine kleinsten Bestandteile zerkrümelt ist.
8.4

In Extremo und "Kompass Zur Sonne": Der Berg Golgota

Metaphorisch aufgeladene Orte hat der Mensch zuhauf produziert. In einem Dschungel aus Mythen und Halbwahrheiten malen sich alle Beteiligten ihr eigenes Bild, ziehen ihre individuellen Schlüsse. Interpretationsspielraum und bildliche Sprache haben auch und besonders einen festen Platz in der (mittelalterlichen) Musikszene.
Trivium What The Dead Man Say Cover
7.3

Trivium und "What The Dead Men Say": Charta der Vielfalt

Trotz andauernder Social-Media-Beschallung und intensiver Medienpräsenz scheint Matthew Heafy schlussendlich die Zeit für das nunmehr neunte Studiowerk seiner Mannen um Trivium gefunden zu haben. Und während zahlreiche Interpreten ihre Veröffentlichungen virusbedingt aufschieben, steht mit „What The Dead Men Say“ ein durchaus facettenreiches Werk in den angestaubten Startlöchern.
Label Color
Rot