Reviews

7.4

Idles und „Tangk“: Liebe als Entschuldigung?

Ihre neue Platte bezeichnen Idles bedeutungsschwanger als ihr „Love-Album“ – und wollen sich trotzdem nicht verändert haben. Aber sollte man sich in Beziehungen nicht miteinander entwickeln?
6.2

Being As An Ocean und "Death Can Wait": Ein Komapatienten-Dilemma

Ob ungefilterte Direktheit oder unabhängige Experimerimental-Füchse - Being As An Ocean wollten in ihrer Karriere schon so einiges sein. Bei ihrem neuen Album fällt eine pointierte Zuordnung aber irgendwie schwer.
9

Sperling und "Menschen wie mir verzeiht man die Welt oder hasst sie": Kann man objektiv bleiben, wenn ein Album so traurig macht?

Sperling bringen nach diversen Singles ihr neues Album mit einem wahnsinnig griffigen Namen auf den Markt und definieren sich und ihr eh schon manigfaltiges Genre des Post-Hardcores auf eine ganz neue Art und Weise.
8.7

Laura Jane Grace und "Hole In My Head": Feinheiten menschlicher Erfahrungen

Laura Jane Grace zeigt in ihrem dritten Studioalbum, dass sie sich an vielen (musikalischen) Orten zu Hause fühlt - sei es der Punkrock ihrer Band Against Me!, der 60s-Rock oder folkige Akustiksongs. In diesen Sound offenbart sie sich erneut und lässt die Hörenden teilhaben an ihren Gedanken und ihrem Selbst.
8.5

Olli Schulz und "Vom Rand der Zeit": Alles und nichts wie immer

Ein bisschen zerzaust und das Herz auf der Zunge, das ist und bleibt Olli Schulz. Während das bei den meisten zur Phrase verkommt, lebt Schulz streng danach. So bleibt er auch auf "Vom Rande der Zeit" einer der besten Liedermacher dieser Generation.
9.6

Kaffkiez und Ekstase: Indie-Poesie

Kaffkiez sind der "neue" Stern am deutschen Indiehimmel - und das vollkommen zu Recht, wie sie mit ihrem neuen Album "Ekstase" wieder beweisen.
8.1

Molly Punch und „Mouthfeel“: Der Geschmack des Wortes

Ging das Debütalbum „A Monster A Day“ 2020 im Corona-Lockdown noch ein wenig unter, so konnten Molly Punch schon vor dem Release des Nachfolgers als Support von Captain Planet und Turbostaat verdientermaßen durchstarten. Nun erscheint mit „Mouthfeel“ ein Riot-Grrrl-Grunge-Punk-Album, das scheppert und textlich den Nerv der Zeit trifft.
9

Alkaline Trio und "Blood, Hair, And Eyeballs": Nostalgie mit Zukunft

Der Hype ist real. Pop-Punk und artverwandte Spielarten sind seit geraumer Zeit zurück im Scheinwerferlicht - nicht immer authentisch, oft mit großem Dollar-Zeichen in den Augen. Nostalgie verkauft sich gut, kann aber auch für schöne Momente sorgen. Das Alkaline Trio stellt dies unter Beweis.
8.5

Massendefekt und "Lass die Hunde warten": Fortschritt durch Rückschritt

Zwischen "Tangodiesel" im Jahr 2012 und "Zurück ins Licht" im Jahr 2020 versorgten Massendefekt uns alle zwei Jahre mit insgesamt fünf Studioalben. "Lass die Hunde warten" bleibt in dieser Hinsicht seinem Namen treu, hat die Wartezeit auf das neue Album der Düsseldorfer auf vier Jahre verdoppelt und steht jetzt endlich in den Startlöchern!
6.9

OG Keemo und “Fieber”: Werkschau

Der Beste zu sein ist schwer. Ständig schlagen einem Erwartungen entgegen, die einen wollen was neues, die anderen mehr vom selben, wieder andere wollen ein diffuses Gefühl von “früher” zurück. OG Keemo schafft es mit seinem neuen Mixtape, all diese Ansprüche an sich abperlen zu lassen. Zumindest teilweise.
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