Interviews

Ausführliche und bewegende Interviews mit Bands
Winter

Kora Winter sprechen über „Bitter“: Die Chronik einer Selbstfindung

Als Kora-Winter-Sänger Hakan Halaç 2017 im Gespräch über die EP „Welk“ erstmals mit uns auch über das Debütalbum seiner Band redet, scheint er sicher, dass die Platte fast in den Startlöchern steht. Es sollte schließlich noch über zwei Jahre dauern, bis „Bitter“ bereit ist, das Licht der Welt der Welt zu erblicken. Der steinige Weg zum Release hat dieses Album geprägt. Eine Geschichte über ein abgelegenes Haus in Brandenburg, abgesagte Konzerte, Nervenzusammenbrüche und Seelenheilung.
Trade Wind

Trade Winds Jesse Barnett: „Ich würde es akzeptieren, für den Rest meines Lebens allein zu sein.“

Als Trade Wind 2016 ihr herzzerreißendes Debüt veröffentlichten, wirkte Frontmann Jesse Barnett wie ein gebrochener Mann. Auf dem Zweitling seiner Band schimmert drei Jahre später eine neue Hoffnung durch – und die entsteht paradoxerweise aus der Erkenntnis, dass es aus manchem Schicksal kein Entkommen gibt.

Van Holzen: „Kunst entsteht überall dort, wo es Reibung gibt.“

Van Holzen waren noch nicht einmal ganz erwachsen, da waren sie schon eine der vieldiskutiertesten Rockbands in Deutschland. Ihr Zweitling „Regen“ hat die große Aufgabe, das Trio als gereifte Gruppe zu präsentieren – und tut das mit viel resignierender Selbstreflektion.
Flower Rush

Album der Woche goes Pegasus Open Air: Im Gespräch mit Flower Rush

Das Zeitalter des Soundcloud-Traps offenbart vielerlei Prämissen der jungen Generation. Zum einen reicht pure Musik ohne vorgegaukeltes Innovationsdenken nicht mehr, zum anderen sind Depressionen ein Dauerzustand, dem man sich hingibt. Flower Rush bilden einen Kontrapunkt zu beiden Entwicklungen.
Jack Pott

Album der Woche goes Pegasus Open Air: Im Gespräch mit Jack Pott

Es ist noch nicht lange her, dass Jack Pott unter einem anderen Namen im Norden Deutschlands unterwegs waren. Die Neu-Taufe ist dabei mehr als nur ein oberflächlicher Imagewechsel – das Quartett positioniert sich vielmehr künstlerisch neu und befreit sich gleichzeitig von Altlasten.

Interview mit Polar: Eintauchen in das persönlichste Album der Band

Vor ihrer Show im MTC in Köln verkrochen wir uns im Backstagekeller unter der Bühne und sprachen über das neue Album „Nova“, den Besetzungswechsel und das Gefühl „Sonder“.
Esco

Album der Woche goes Pegasus Open Air: Im Gespräch mit Esco

Das Pegasus Open Air ist ein multidisziplinäres Sammelbecken Kreativer, Denker und Träumer. Esco sind in diesem Spannungsfeld idealistischer Künstler keine Ausreißer – und sind sich doch bewusst, dass die exakte Planung eines Wegs kein Optimum ist.
Monsters Of Liedermaching

Totte von den Monsters of Liedermaching im Interview: „Jeder von uns will den geilsten Song haben“

Es ist Freitagabend und dafür, dass der Mai vor der Tür steht, ist es ungeheuer kalt in Mitteldeutschland. Wie so oft in der Vergangenheit steuern die Monsters of Liedermaching mit ihrem schwarzen Van auch auf der aktuellen „Aufnahme? Läuft!“-Tour das schöne Städtchen Marburg an der Lahn an. Wir treffen uns mit dem „flotten Totte“, einem der sechs Mitglieder der Monsters of Liedermaching, im Backstage-Bereich des KFZ, das die Band durch viele Besuche in der Vergangenheit bestens kennt.
Pegasus Open Air Veranstalter

„Ideen, die fliegen lernen“ – die Menschen hinter dem Pegasus Open Air im Gespräch

Wer im Zeitalter der digitalen Dauerverfügbarkeit von Musik noch Menschen zu einem Konzert locken möchte, der muss die Hürde der zunehmenden Bequemlichkeit mit guten Argumenten überwinden. Florian Klein, Hanna Lohf und Dennis Stölmacker vom Pegasus Open Air machen sich Gedanken über musikalische Verdrossenheit – und überlegen, wie sie ihr mit ihrer eigenen Veranstaltung entgegenwirken können.
Royal Republic

Royal Republic sprechen über „Club Majesty“: Revolution im Rückblick

Wer sich über Royal Republic unterhält, der redet in erster Linie über die wahnsinnig packenden Live-Shows, die die Schweden Jahr für Jahr auf endlos vielen Festivalbühnen veranstalten. Wer sich nur darauf beschränkt, übersieht aber, dass sich das Quartett auf seinem neuen Album „Club Majesty“ über nichts Geringeres als die Zukunft der gesamten Rockmusik Gedanken macht – und dabei auch einen sehr kritischen Blick auf sich selbst wirft.