Reviews

8.7

Fatoni und "Andorra": Das Leben der Anderen

Das jüngste Album des Münchener Rappers ist sein persönlichstes bisher, und handelt doch in weiten Teilen von fremden Lebensentwürfen.
5.8

Bonaparte und "Was mir passiert": Neues Leben

„Punk ist tot“, findet zumindest Tobias Jundt alias Bonaparte. Passé ist der Exzess vergangener Tage, die hedonistischen Partynächte Berlins. An ihre Stelle treten afrikanische Rhythmen und deutsche Texte von radikaler Softness.
6.1

Norbert Buchmacher und "Habitat einer Freiheit": Fundament

Allerspätestens seit er Support auf der Tour von Nathan Gray war, ist Norbert Buchmacher in aller Munde. Nun kommt sein Debütalbum, "Habitat einer Freiheit". Aber wie gelingt der Sprung von Hardcore auf Singer/Songwriter-Pop?
3.5

As Cities Burn und „Scream Through The Walls“: Spiegel einer Bandgeschichte

As Cities Burn wissen auf ihrem neuen Album nicht so richtig, was sie eigentlich wollen. Nach diversen Auflösungen und Reunions ist „Scream Through The Walls“ das erste Album seit zehn Jahren. In ihrer Musik wirkt die Band um die beiden Bonnette-Brüder genauso unkonstant wie ihr bisheriger Werdegang.
8.5

Plague Vendor und "By Night": Zeit für Anarcho-Rock

Plague Vendors liefern eine dreckige Mischung aus primitivem Punk und Alternative Rock mit einem Haufen abgefahrener Ideen. Düster, unberechenbar und dafür geeignet, auch mal das Tanzbein zu schwingen.
7.9

Psychedelic Porn Crumpets und „And Now For The Whatchamacallit“: Die Überwindung der Namen

Ein Albumcover wie von Hieronymus Bosch, ein Bandname wie aus einem Online-Generator – Die Psychedelic Porn Crumpets pflegen zweifelsohne einen ganz eigenen Stil und dieser geht weit über die bloße Art ihrer Selbst-Präsentation hinaus.
9

Dead Kittens und "I Am Not A Ghost": Schnurrender Genre-Mix

Frischer Wind kommt von toten Katzen. Es klingt schlecht, es klingt gut, es klingt bekannt, es klingt neu, es klingt… einfach anders. Und genau das ist das Großartige daran. Miau Miau, hörst Du mich schreien? Wir hören die Dead Kittens sogar verdammt laut und deutlich!
7.5

Okta Logue und „Runway Markings“: Im luziden Traum

Okta Logue als eine der unterschätztesten Bands in Deutschland zu bezeichnen, würde den Kern nicht wirklich treffen. Wer das Quartett nämlich kennenlernt, der kann kaum anders, als sich zu verlieben – würden doch nur mehr Menschen diese Begegnung machen.
6

Emil Bulls und „Mixtape“: Auf die Art und Weise kommt es an

Mit „Mixtape“ veröffentlichen die Alternative-Metaller Emil Bulls aus München ein Coveralbum ausschließlich mit bekannten Titeln aus den 80er-Jahren bis heute. Hierbei traut sich die Band endlich mal von ausgelutschten Standard-Coversongs weg und wagt sich auch an eher ungewöhnliche Titel heran.
Royal Republic Club Majesty Cover
7.8

Royal Republic und „Club Majesty“: Aus alt mach neu

Ihren typischen, band-eigenen Sound mischen Royal Republic auf Album Nummer vier mit verschiedenen Retro-Sounds. Sie toben sich aus, was „Club Majesty“ interessant, aber zugleich auch weniger tanzbar macht.
Label Color
Rot