Reviews

6.1

Russkaja und „No One Is Illegal“: Kritische Botschaften

Sind Russkaja in der allgemeinen Wahrnehmung eher ein Begriff für quirligen Leichtsinn und Beschallung im Nachmittagsprogramm der hiesigen Festivals, denn für klare Kante und Gesellschaftskritik, so könnte sich dies mit „No One Is Illegal“ ändern. Doch wie viel mehr als „Nastrovje“ haben die Österreicher tatsächlich zu geben? Und können Sie ihrer Rolle als sympathische Trunkenbolde entwachsen?
8.3

Free Throw und „What's Past Is Prologue“: Verzweifeln und Verarbeiten

Free Throw stehen für tiefgründigen und nahbaren Emocore mit vielen Gitarren und viel Gefühl. Das dritte Studioalbum „What's Past Is Prologue“ ändert daran nichts und klingt dennoch anders.
8.6

Zeal & Ardor und „Live In London“: Perfektion durch Authentizität

Nachdem bereits die beiden Studio-Alben „Devil Is Fine“ und „Stranger Fruit“ wie Kometen in die Musik-Landschaft einschlugen, wartet Manuel Gagneux nun mit einem Live-Album seines irrwitzigen Genre-Spagats auf.
6.2

Bad Suns und „Mystic Truth“: Zwischen Tradition und Moderne

Die Mitglieder der Bad Suns befinden sich erst in ihren späten Zwanzigern und werfen mit „Mystic Truth“ bereits ihr viertes Studioalbum auf den Markt. Musikalisch orientiert sich die Band am Alternative-Rock der Achtziger-Jahre. „Mystic Truth“ hat dennoch etwas Frisches, Zeitgemäßes.
7.9

Kettcar und „Der süße Duft der Widersprüchlichkeit (Wir vs. Ich)“: Neue Blickwinkel, alte Stärke

Eineinhalb Jahre nach ihrem Studioalbum „Ich vs. Wir“ veröffentlichen Kettcar eine fünf Titel umfassende EP mit dem Titel „Der süße Duft der Widersprüchlichkeit (Wir vs. Ich)“. Diese stellt keine Ergänzung oder Fortsetzung des Vorgängerwerks dar, sondern kann für sich alleine mindestens genauso glänzen und in einzelnen wenigen Punkten sogar noch einen draufsetzen.
6

Children Of Bodom und “Hexed”: Business as usual

Dass Children Of Bodom keine innovative Band sind, ist nach 20 Jahren klar wie der namensgebende See. “Hexed” reiht sich nahtlos in die Discographie ein und sollte alte wie neue Fans rundum zufrieden stellen.
Kind Kaputt Zerfall Cover
7.3

Kind Kaputt und „Zerfall“: Die besten Absichten vermeiden Fehler nicht

Zwischen Verstecken und Aufmucken, vom Erwachsenwerden und erwachsen gemacht werden - Kind Kaputt erzählen auf ihrem ersten Album „Zerfall“ die Geschichte eines Heranwachsenden und setzen ihn den Stürmen und Drängen ihres hymnenhaften und krachenden Posthardcore aus.
La Dispute Panorama Cover
7.8

La Dispute und "Panorama": Eine zermürbende Autofahrt

Auf ihrem neuen Album "Panorama" entführen die Koryphäen des Storytellings die Hörerschaft auf eine Autofahrt entlang des Grand Rivers zwischen Grand Rapids und Lowell. Die Panorama-Aufnahme besteht aus den Geschichten tödlich Verunglückter entlang der Route, erlebt durch die Augen und erzählt aus der Perspektive von Sänger Jordan Dreyer und seiner Partnerin.
Tua Album Cover
8.7

Tua und sein selbstbetiteltes Album: Grauer Samt

Man kann quasi nicht über Tua sprechen, ohne „Grau“ zu erwähnen. „Grau“ war seinerzeit nichts weniger als eine kleine Revolution in der von Battle-Rap dominierten HipHop-Landschaft von 2009. Nun gibt es einen Nachfolger des Klassikers.
7.7

Devil May Care und „Echoes“: Schweiß und Tränen

Mit ihrem neuen Album „Echoes“ bringen die Würzburger Devil May Care ein grandioses Album mit großartig komponierten Post-Hardcore Songs in die Musikwelt. Ein Album voller Emotionen, rohen und ehrlichen Gefühlen, das für die Hörerschaft jetzt schon die Lust nach mehr wecken dürfte.
Label Color
Rot