Reviews

8.6

Press Club und „Wasted Energy“: Straight Forward!

Keine acht Monate nach ihrem Debütalbum „Late Teens“ lassen die Indie-Pop-Punker von Press Club bereits ihr zweites Album auf Europa los. „Wasted Energy“ knüpft glücklicherweise nahtlos und absolut überzeugend an seinen Vorgänger an.
3.7

Volbeat und "Rewind, Replay, Rebound" - Lago di Resia

Nachdem wir Volbeat mit ihrem jüngsten Live-Output „Let´s Boogie! (Live From Telia Parken)" zum Album der Woche küren durften, drängen sich bei „Rewind, Replay, Rebound“ eher Parallelen zu einem versunkenen Kulturschatz auf.
Good Riddance Thoughts And Prayers Cover
7.2

Good Riddance und „Thoughts And Prayers“: 90er-Skatepunk neu aufgelegt

Wenn eine Band seit über 30 Jahren die gleiche Musik spielt, klingt das erst einmal nach trostloser Monotonie. Good Riddance beweisen, dass man dem eigenen Sound treubleiben kann, ohne jahrzehntealten Staub anzusetzen.
6

Northlane und "Alien": Eine Synthie-Lawine mit mächtig Wumms

Groovig, fett und mit gigantisch produzierten Weltraumklangwelten präsentieren Northlane ihre Interpretation von Metalcore im Jahr 2019. Für die Bandentwicklung ein logischer Schritt. Doch ist das schon zu viel des Guten?
8.2

Zwo Eins Risiko und „Herz“: Der Name ist Programm

Der Begriff „Herz“ ist im Kontext der Liebe in erster Linie positiv konnotiert. Nun wird auf dem Cover der Debüt-EP von Zwo Eins Risiko ein Herz mit bloßer Hand zerdrückt. Worauf lässt das schließen? Ein zynisches Werk voll Hass? Wohl kaum.
7.5

Acres und "Lonely World" - Gemeinsam einsam

Acres, welche irgendwo zwischen Post-Hardcore und Melodic Hardcore liegen und seit vielen Jahren aktiv sind, waren gerade auf Abschiedstour mit Casey und veröffentlichen nun ihr langerwartetes Debütalbum. Mit „Lonely World“ laden sie zum gemeinsamen Leiden ein.
7.6

Sum 41 und „Order In Decline“: Aggressiver als gewohnt

Dass Sum 41 irgendwie verlernt haben, sich vernünftige Grafiker für ihre Cover-Artworks zu engagieren, war schon bei „13 Voices“ (2016) klar. „Order In Decline“ ist da mit einem kitschigen Totenkopf samt Puppenspieler-Händen nicht besser. Doch wer sich davon nicht abschrecken lässt, bekommt ein ordentliches Punkrock-Album zu hören, das sicherlich nicht das schlechteste ist, das die Band bisher herausgebracht hat.
5.8

#zweiraumsilke und „Detox“: Sympathisches Musikerkollektiv

Eine frische, studentische Band mit ganz eigenem Stil beschreibt das Leben auf eine Weise, mit der man sich schnell in den Texten wiederfinden kann.
8

Metz und „Automat“: Die verborgene Höllenbrut

B-Seiten-Compilations sind im Normalfall eher ein Produkt für die ganz harten Stalker-Fans. „Automat“ wiederum ist geradezu ein Fest für Einsteiger in den Metz-Kosmos, denn die beinharten Anhänger kennen die Hälfte der Songs der Platte sowieso schon.
8

Shoreline und “Eat My Soul”: Aufbrausend wie das Meer

Von Münster in die große Welt. Shoreline haben mit ihrem Debütalbum “Eat My Soul” die Segel gesetzt, um Bühnen und Herzen zu erobern.
Label Color
Rot