Reviews

8.1

Die Cigaretten und "Emotional Eater": Probleme

"Emotional Eater" liegt Irgendwo zwischen Indierock, Skatepunk und Grunge. Anstatt sich wirre Phrasen über das angeblich schöne Leben auszudenken, schreien die Cigaretten über problemorientierte Denkweisen und den eigenen Abgrund, in den man sich von Zeit zu Zeit gerne hineinstürzen würde.
7.6

Emigrate und "The Persistence of Memory": Sonnenverwöhntes Mauerblümchen

Mehr als drei Jahre sind seit unserem Kreuzverhör Nummer 6 („Silent So Long“) vergangen und Emigrate erhalten mit „The Persistence of Memory“ eine zweite Chance auf Bestnoten im AdW-Kosmos.
7.5

Kaak und "Schrei doch": Grenzgänger

Irgendwann ist immer das erste Mal. Kaaks Debütalbum "Schrei doch" macht zwar den Anschein, ein Rekordversuch für möglichst viele verschiedene Genres auf einer einzigen Platte zu sein, es ist aber genau diese Vielseitigkeit, die auch beim ersten Albumversuch der Band schon mit Ansage einschlägt.
7.5

Parcels und "Day/Night": Im Zwielicht

Dämmerung will Flügel spreizen und offenbart uns ein neues Parcels Album. Das Konzept „Day/Night“ bereits im Namen enthüllt, kredenzt uns das Quintett direkt ein saftiges Doppelalbum. Doch wo Licht ist, ist auch Schatten…
Betontod Pace Per Sempre
6.8

Betontod und "Pace Per Sempre": Un Altro Degno Successore

Wo ist die Zeit nur geblieben? Gute drei Jahre nach dem pinken Vorgänger "Vamos" bringen Betontod die Albumcover gewordene Regenbogenflagge auf den Markt. "Pace Per Sempre" - "Frieden für immer" heißt das gute Stück. Aber was steckt drin im Regenbogenkleid?
9

Biffy Clyro und “The Myth of the Happily Ever After”: Die rote Pille

Biffy Clyro reaktivieren ein Jahr nach Release ihres achten Studioalbums das von ihnen erfundene Konzept der Companion-Records. Die musikalische Reaktion auf “ACOE” ist düsterer, pessimistischer, und zugleich triumphaler.
7.9

Van Holzen und „Aus der Ferne“: Projekt Ich

Die neuerliche Welle kreativer Post-Punk-Ergüsse tut der Rockmusik gut. Beim dritten Album von Van Holzen sorgt sie sogar für das beste Album der Bandkarriere.
8.8

Idles und "Crawler": Medi[k/t]ation

Gerade einmal 13 Monate Auszeit gönnen sich Idles nach ihrem dritten Album “Ultra Mono”, bis schon die nächste Platte erscheint. Die Vorabsingle “The Beachland Ballroom” verspricht eine stilistische Neuausrichtung. Ist “Crawler” also ein Neuanfang?
9

Devil May Care mit „Divine Tragedy“: Der Abgrund starrt zurück

Nach zwei Alben von 2016 und 2019 gibt es mit „Divine Tragedy“ endlich ein neues Album der zu Recht gerade durchstartenden Würzburger Post-Hardcore-Gruppe Devil May Care. Der Drahtseilakt zwischen Melodik und Power gelingt scheinbar spielend und mit tiefgründigen Texten wird das Album gewürzt - vielleicht die interessanteste und vielfältigste Posthardcore-Platte des Jahres.
9.4

Kind Kaputt und "Endlich wieder": Hört niemals auf!

Die mittlerweile fünf Jahre alte Post-Hardcore-Band Kind Kaputt hat endlich ihre Singles der letzten zwei Jahre auf einer EP zusammengefasst und bietet somit einen Nachfolger zum 2019 veröffentlichten Album "Zerfall".
Label Color
Rot