Reviews

8

All diese Gewalt und „Andere“: Dann mit der Pumpgun

Auf dem Cover eine verschleierte Gestalt mit Sturmgewehr, Songtitel in All Caps – und überhaupt – Titel wie „Erfolgreiche Life“? Wenn man Max Rieger nicht kennen würde, könnte man glatt denken, es handele sich bei „Andere“ um das Werk eines aufstrebenden Gangsterrappers.
7

Bring Me The Horizon und "Post Human: Survival Horror": Never waste a crisis

EDM, Harcore, Metal, Techno, Screams, Rap, einfach alles - Bring Me The Horizon vereinen auf ihrer halbstündigen EP viele Genres zu einem bunten Mix der Klangerfahrung. Es lohnt sich, mehrmals reinzuhören, denn jedes Mal sind neue Nuancen der Briten zu entdecken. Hut ab für solch ein Werk.
8.5

Massendefekt und "Zurück ins Licht": Dieses Schiff sinkt nicht

Zum 20. Bandjubiläum melden sich Massendefekt nach über zweijähriger Pause mit Studioalbum Nummer Acht zurück. Sie beweisen mit „Zurück ins Licht“ eindrucksvoll, dass sich treu zu bleiben an einem gewissen Punkt der Karriere der Schlüssel zum Erfolg ist.
7.1

Pup und „This Place Sucks Ass“: Die eigenen kleinen Apokalypsen

Nur anderthalb Jahre nach dem letzten Album von Pup folgt eine EP, die vor allem aus für „Morbid Stuff“ verworfenen Songs besteht. Ist „This Place Sucks Ass“ nur die Resterampe eines großartigen Albums?
7

War on Women und "Wonderful Hell": Let’s raise some hell!

“Let’s raise some hell” - Dieser Ausruf zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Album. Auf Track 1 und 3 wird er beide Male gut eingesetzt und macht direkt zu Beginn des Albums die Absicht der Band klar.
7.5

Die Ärzte und „Hell“: Ist das wieder Punkrock?

Acht Jahre ist es her, dass die selbsternannte „Beste Band der Welt“ ein Studioalbum auf den Markt gebracht hat. Der Nachfolger im 27. Bandjahr nach Neugründung muss natürlicherweise großen Erwartungen gerecht werden. Aber schafft er das auch?
8

Forkupines und "Islands": Energiegeladen und emotional

Die Braunschweiger Alternative-Rockband Forkupines verbindet in ihrem zweiten Album energiegeladene Songs gleichermaßen mit Emotionalität, ausgedrückt über tiefgründige Texte und ausgeklügelte Melodik.
7.9

Zeal & Ardor und „Wake of a Nation“: Silence Is Violence

„Wake of a Nation“ macht da weiter wo Zeal & Ardor einst anfing: Bei einem Mix aus Death Metal und Gospelgesang. Das Ganze klingt dann so, als könnte es aus einem Voodoo Ritual tief in Louisiana stammen oder aus einer schwarzen Messe in der Hell’s Kitchen in New York.
7.8

Madsen und "Na gut dann nicht": Beschäftigungstherapie

Madsen kommen ursprünglich schon irgendwie aus der Punkszene, vor allem textlich. Nach einigen „Abrutschern“ der letzten Jahre hin zu Kuschelrock wurde die Quarantäne-Langeweile genutzt und eine rotzfreche Punkplatte fabriziert, wie sie im Buche steht.
7.1

The Screenshots und "2 Millionen Umsatz mit einer einfachen Idee": Tausend Nadelstiche

An dieser Stelle wird es kurios: Wer sich hinter dem Krefelder Funpunk-Trio „The Screenshots“ verbirgt, ist auch zwei Jahre nach Bandgründung nicht abschließend geklärt. Trotzdem - oder gerade deshalb - möchten wir uns mit diesem popkulturellen Phänomen etwas näher beschäftigen.
Label Color
Rot