Reviews

Royal Republic Club Majesty Cover
7.8

Royal Republic und „Club Majesty“: Aus alt mach neu

Ihren typischen, band-eigenen Sound mischen Royal Republic auf Album Nummer vier mit verschiedenen Retro-Sounds. Sie toben sich aus, was „Club Majesty“ interessant, aber zugleich auch weniger tanzbar macht.
7

Rammstein und ihr selbstbetiteltes Comeback: Divina Commedia

Viel wurde diskutiert, viel (miss-)verstanden, viel künstlich aufgebläht. Mit dem neusten Release jedoch enden die zähen Spekulationen ob der zukünftigen Ausrichtung Rammsteins. Einige Zeitepochen nach der „Divina Commedia“ steht fest: Auch im deutschsprachigen Raum ist man fähig, religiöse Symbolik, tagesaktuelle Politik und schaurig-düstere Metaphorik zu paaren.
7.4

Tusky und „Love Love Love“: “Fuck it, the world could use a bit of punk rock love.”

Wo doch manch ein Musikkritiker sagt, dass nur Jazz und Klassik anspruchsvolle Musikgenres sind, sollte man sich die kompositorische Vielfältigkeit der vier Niederländer nicht entgehen lassen. Mit grandios komponierten Riffs, facettenreichen Songs und immer neuen Elementen erklären Tusky mit Ihrer neunen EP „Love Love Love“ auf ihre ganz eigene Art, was Liebe für sie ist.
5.9

Schandmaul und „Artus“: Altertümlicher Charme

Die Signale in der Folk- und Mittelalterszene weisen unisono in Richtung Moderne. Kritik am Zeitgeist, am Konsumverhalten und am Stumpfsinn vieler Medien. Dass kommerzieller Erfolg auch mit einer Rückbesinnung möglich ist, mit einem Rückzug in romantisierte Drachentötergeschichten, zeigt nicht zuletzt der zweite Platz in den deutschen Charts. „Artus“ Klinge ist gewetzt und bereit zum Kampf.
4.5

The Get Up Kids und „Problems“: Seichter Emo-Pop-Rock

Nach langer Pause melden sich die Emo-Rocker von The Get Up Kids zurück. Doch „Problems“ hat nicht das Potenzial zum großen Comeback-Kracher.
7.8

Eskalation und „Hunger“: Tanzender Protest

Vor zwei Jahren haben sich Eskalation mit „360°“ in unsere Top-Alben des Jahres eingereiht. Besonders ihre politischen Songs wussten voll zu begeistern. Da war die Mission fürs neue Album eigentlich klar. Oder?
Sturdy Messed Up Cover
6

Sturdy und „Messed Up“: Ein Stück vom Reifekuchen

Sturdys dritte LP bietet nicht mehr nur straighten Kasselfornia-Punkrock, sondern auch nachdenklichere Hymnen mit Introspektion.
Grand Magus Wolf God Cover
6.8

Grand Magus und „Wolf God“: Lederjacke an, Sonnenbrille auf, Faust in die Luft

Grand Magus sind eine der Bands, die in der True-Metal-Szene auch nach mittlerweile 20 Jahren Bandgeschichte noch als Geheimtipp gelten. Trotz der regelmäßigen Touren und neun guten Alben, spielen Grand Magus auf Festivals immer eher nachmittags. Auch mit „Wolf God“ wird sich daran wohl nichts ändern, bewundernswert ist die stoische Konsequenz, mit der Grand Magus ihr Ding durchziehen, aber trotzdem.
7.7

Frank Carter & The Rattlesnakes und „End Of Suffering“: Deeper Shit

Obwohl es das sanfteste Album für Frank Carter & The Rattlesnakes ist, so ist „The End Of Suffering“ thematisch trotzdem das härteste und vor allem tiefste Album der bisherigen Diskographie.
Von Wegen Lisbeth Sweetlilly93@hotmail.com Cover
7.8

Von Wegen Lisbeth und „sweetlilly93@hotmail.com“: Skurrile Instrumente

Indie-Pop mit guter Laune und Wortwitz, dazu ungewohnte Klänge präsentieren Von Wegen Lisbeth auf ihrem zweiten Album.
Label Color
Rot