Reviews

8.5

Long Distance Calling und "Ghost" - Open Mic.

Oft und gerne im Poetry-Slam beziehungsweise in der Hip-Hop-Szene als subkulturelles Happening arrangiert, nahmen sich Long Distance Calling nach ihrem jüngsten Meilenstein „How Do We Want To Live“ die Freiheit, Gedanken und Noten in einer per Crowdfunding finanzierten Session freien Lauf zu lassen. Das Ergebnis? Spricht für sich.
7.4

Sleaford Mods und „Spare Ribs“: Extra knochig

„Spare Ribs“ heißt das fünfte und damit neueste Album des englischen Electro-Punk-Duos Sleaford Mods. Trotzdem wirkt wenig neu auf diesem Album. Aber warum etwas ändern, wenn es bisher so gut war?
7.5

Viagra Boys und „Welfare Jazz“: Passt das Pferd noch, Honey?

Die zweite Platte des schwedischen Sextetts Viagra Boys bietet saloonfähigen Post-Punk mit Yeehaa!-Attitüde. Außerdem geht es um Hunde, Meerestiere und die Liebe.
8

ZSK und "Ende der Welt": Politpunk mit Hoffnung

ZSK kennt man auf jeden Fall, wenn man regelmäßig Demos besucht. Deren neues Album „Ende der Welt“ bietet Politik, Ohrwürmer und Punk und geht dieses Mal vielleicht sogar ein bisschen über den Demoschlager hinaus.
7.8

Shame und „Drunk Tank Pink“: Ein Album gegen den Pandemie-Blues

Shame starten das Jahr 2021 mit einem aufgeweckten, lauten und mitreißenden zweiten Album.
8.1

Sperling und „Zweifel“: Keine Eintagsfliegen

Breite Gitarrenwände und persönliche Texte sind im Post-Hardcore kein Alleinstellungsmerkmal. Ein Cello hingegen schon. Wie das Streichinstrument in einem so brachialen Kontext bestehen kann, zeigen Sperling auf "Zweifel“.
Cover des Albums Rio I.

Retro Review: Wie „Rio I.“ aus einem Anarchisten einen König machte

Nach der Auflösung der legendären Politrock-Band Ton Steine Scherben nahm ihr Frontmann Rio Reiser ein Soloalbum auf, um die angehäuften Schulden abzubezahlen. „Rio I.“ ist eine Platte, die nach den 80ern klingt und doch zeitlos ist.
8.9

Blackout Problems und “DARK”: L.O.V.E. thy neighbour

Die Münchner Blackout Problems unternehmen mit ihrem dritten Album einen kreativen Befreiungsschlag und entführen ihre Zuhörer:innen in die düstere, melancholische, aber dennoch hoffnungsvolle Welt des “Dark Pop”.
7.3

The Dirty Nil und "Fuck Art": Welcome back, Alltag

Die erste Platte im heiß ersehnten Jahr des Aufbruchs. Eine unsägliche Pandemie findet ihr verspätetes Ende (die Daumen sind allseits gedrückt) und The Dirty Nil scheren sich keineswegs um Vergangenheitsbewältigung. Mit aller Konsequenz wendet man sich teils bedeutungslos erscheinenden Alltagskomplikationen zu - in unverhofft wohltuender Art und Weise.
7

Boris/Merzbow und „2ROI2PO“: Katharsis auf Japanisch

Wenn sich die japanischen Noise-Ikonen Boris und Merzbow für ein Album zusammenschließen, ist es jedes Mal wieder ein Ereignis. Das inzwischen achte gemeinsame Projekt „2ROI2PO“ bildet da keine Ausnahme. Doch wie bereits für die Vorgänger gilt: Die Qualität der Songs steht und fällt mit dem Zusammenspiel der beiden Protagonisten.
Label Color
Rot