Reviews

5.9

The Amity Affliction und "Everyone Loves You Once You Leave Them"

Die Australier von Amity Affliction standen schon immer auf der softeren Seite des Melodic-Hardcores. Spätestens mit diesem Album muss man sich aber fragen: „Ist das noch Metal oder schon Pop?“
8.5

Hollywood Undead und „New Empire, Vol. 1“: Erfrischend anders

Hollywood Undead – die fünfköpfige kalifornische Band war bisher dafür bekannt, in ihren Songs Hiphop und Rap elegant mit einem Hauch von Metal zu verknüpfen, was sich über alle sechs bisher erschienenen Alben hinweg gezogen hat. Doch ihr neuestes Werk „New Empire, Vol. 1“ ist anders – und dabei gut so.
Die Arbeit Material Cover
8.1

Die Arbeit und „Material“: In kapitalistischer Monotonie

Einen Job zu haben bedeutet in der heutigen Welt, sich vom kapitalistischen System zu einer Gregor-Samsa-ähnlichen Gestalt formen zu lassen, die ihr Leben nur noch für die Arbeit und das Geld lebt. Und mittendrin in dieser Welt steht die Düsseldorfer Post-Punk-Band Die Arbeit.
6.6

Polaris und “The Death Of Me”: Breakdowns auf der A1

Polaris melden sich nach knapp zwei Jahren mit ihrem Zweitling “The Death Of Me” zurück. Die Australier bleiben zielstrebig auf ihrer Spur, nehmen hier und da aber auch mal ein paar aufregende Ausfahrten.
The Deadnotes - "Courage"
9

The Deadnotes und "Courage": Mut zum Ehrlichen

Cut the crap - Ehrlichkeit und Mut siegen. Genau mit diesen zwei Aspekten hat sich das Freiburger Trio The Deadnotes auf seinem neuen Album “Courage” herausragend und intensiv befasst. Sozialkritisch, persönlich und großartig anzuhören. Ein Jahrzehnte überdauerndes Album.
5

Green Day und „Father Of All...“: Auf der Suche nach... was genau?

Nach vier Jahren geben Green Day wieder ein vertontes Lebenszeichen in Albumlänge von sich. Die Band präsentiert scheinbar wild experimentierend viele bisher unbekannte Facetten, lässt dabei aber ihre Kernzielgruppe aus der Vergangenheit größtenteils unabgeholt auf der Strecke.
7.8

Giver und „Sculpture Of Violence“: Im Schrecken seines Selbst

Givers Hardcore ist geradezu klassisch, maximiert aber alle Parameter mit derartiger Wucht, dass man „Sculpture Of Violence“ als brachiales Manifest eines alten Gedankens betrachten kann.
Blond Martini Sprite
7.3

Blond und „Martini Sprite“: Das musikalische Äquivalent zur Verrücktheit

Es ist das Jahrzehnt hitziger Feminismus-Debatten, die Politik wird sich in jeder wichtigen Grundfrage immer uneiniger und der unerschütterliche Kampf zwischen Tinder und Lovoo wird immer noch fortgeführt. Und mittendrin bringen Blond ihr Debütalbum „Martini Sprite“ heraus.
7.5

Barrels und ihre selbstbetitelte EP: Abwechslungsreicher Punkrock in Durchdacht

Punkrock ist doch sowieso immer das Gleiche - oder? Die Hamburger Newcomer-Band Barrels beweist mit ihrer neuen EP das Gegenteil - denn die Platte glänzt auf ganzer Linie mit energetischen und abwechslungsreichen Tracks.
Itchy Ja als ob Cover
8

Itchy und „Ja als ob“: Doch, auf Deutsch.

Nach sieben englischsprachigen Alben kommen Itchy überraschend souverän mit einer deutschen Platte daher. Ansonsten bleiben sie sich aber weitestgehend treu.
Label Color
Rot