Die besten Platten 2018: Die Top 5 von Marco

2018 neigt sich dem Ende zu und die Redaktion blickt noch einmal auf ihre Lieblingsplatten des Jahres zurück. Heute stellt euch Marco seine Schätze vor.
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Mein journalistisches Debüt im Januar 2018 war der sagenumwobene Sprung ins kalte Wasser. Die Vielzahl an bemerkenswerten Releases machte aus dem neuen Projekt ein liebgewonnenes Hobby. Es folgt die ungeschminkte Wahrheit der letzten zwölf Monate - das Ranking.

Platz 5: New Deadline – „To Hope“

Mir machte und macht „To Hope“ schlichtweg Spaß. Ein Geheimtipp für Freunde von eingängiger Rockmusik, für Menschen, die wissen, dass Clubkonzerte packender seien können als Stadion-Events und für Verfechter des lärmenden Autoradios auf der örtlichen Landstraße.

Platz 4: Mike Shinoda – „Post Traumatic“

Der Transport tiefgreifender Emotion ist für mich ein wesentliches Qualitätsmerkmal gelungener Musik. „Post Traumatic“ ist authentisch, über weite Strecken bedrückend und doch hoffnungsvoll - ein Katalysator für alle noch immer geschockten Fans Chester Benningtons. Ich bitte um ein Nachfolgewerk!

Platz 3: Massendefekt – „Pazifik“

Weiterentwicklung ohne Verrat des bandeigenen Kosmos. Diese Gratwanderung meistern Massendefekt leichtfüßig. Jeder zukünftige Output der Jungs aus Meerbusch wird sich mit „Pazifik“ messen müssen. Ein Mammutprojekt, soviel steht fest.

Platz 2: Engst – „Flächenbrand“

DIE Neuentdeckung in 2018 - in gesellschaftlich/politisch unsteten Zeiten, lechzt das Hörerherz nach aufstrebenden Künstlern mit Herz und Verstand. Ich gönne der Band die lukrativen Support-Slots anstehender Tourneen und würde mich in Zukunft auf eine eigene Headliner-Reise freuen.

Platz 1: Radio Havanna – „Utopia“

Das eigene Label und die damit (wieder-)gewonnene künstlerische Freiheit reizen den Begriff des Punk weitestmöglich aus; es wirft sich die Frage auf, warum die Popularität der Band nicht um ein Vielfaches größer ist. In der eigenen Nische sind Radio Havanna spätestens mit „Utopia“ die unangefochtene Speerspitze.