Die besten Platten 2018: Die Top 5 von Moritz

2018 neigt sich dem Ende zu und die Redaktion blickt noch einmal auf ihre Lieblingsplatten des Jahres zurück. Heute stellt euch Moritz seine Schätze vor.
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Jedes Jahr der gleiche Ärger - aus einem großen Reigen Alben die besten küren. Manches hat man tausendmal gehört und tausendmal geil gefunden hat, klingt dann aber beim 1001en Mal plötzlich nicht mehr geil und andersherum. Aber hier sind sie, meine Top 5 des Jahres.

5. Nathan Gray – “Feral Hymns”

Dieser Mann hat ein unglaubliches Gespür für Atmosphäre und hat mit „Echoes“ und „As The Waves Crash Down“ wahre Hymnen geschaffen. Und letztendlich mit „Alone“ einen der Songs des Jahres verfasst, welches mich auch nach dem millionsten Male zum Weinen, oder zumindest zur Gänsehaut bringt.

4. KMPFSPRT – „Gaijin“

„Gaijin“ ist eine Aneinanderreihung von lauten Ohrwürmern, und das in dieser eigentlich unbequemen Hardcore-Post-Punk-Umgebung! Songs, deren Texte so nah an einem dran sind, das ist einfach nur geil. Und das „Parental Advisory Content“ Label  für „Chateau Migraine“ ist ein absoluter Grund zum Feiern!

3. Adam Angst – „Neintology“

„Neintology“ ist ebenso intelligent wie witzig und genau deshalb so brillant und wertvoll. Denn Adam Angst präsentieren hier Stimmungsbilder aus der Gesellschaft, die nicht weniger als ein sehr großer Spiegel sind. Du kannst nur hoffen, dass du dich darin nicht selbst erkennst!

2. Blackout Problems – „Kaos“

So leid es mir tut, meine Lieblingsmusikmenschen nicht wie den Vorgänger „Holy“ unangefochten auf die Eins zu setzen, so sehr haben sie sich den Platz in diesem Ranking aber auch verdient. Auch wenn ich zu den sehr wenigen Menschen gehöre, denen „Holy“ besser gefallen hat, so ist „Kaos“ trotzdem ein absolut überragendes Album mit einer Raffinesse, die viele Bands niemals erreichen werden. Auch live waren die Blackys das Maß aller Dinge - aber musstet ihr wirklich „One“ als Konzertintro austauschen?

1. Nico Laska – „Fine“

Diese Nummer Eins macht mich in vielerlei Hinsicht sehr glücklich. Genau an selber Stelle erwähnte ich seine erste Singleauskopplung überhaupt, die auch letztendlich zu dieser EP geführt hat. Und die „Fine“-EP hält voll und ganz, was die Auskopplung „Light It Up“ versprochen hat. Ein roter Faden führt durch die EP, mit Tim Vantol ist ein absolut perfekt passender Feature-Gast ebenso dabei wie mehr Emotionen, als ich auf Anhieb verkraften konnte. Ich bin verliebt!