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Die besten Platten 2018: Die Top 5 von Erik

Do, 27.12.2018 - 14:06
2018 neigt sich dem Ende zu und die Redaktion blickt noch einmal auf ihre Lieblingsplatten des Jahres zurück. Heute stellt euch Erik seine Schätze vor.

Das Jahr 2018 trat für mich wie eine multiple Persönlichkeitsstörung auf. Releases, auf die ich mich freute, enttäuschten mich fast durchweg. Der daraus resultierende Impuls, mich durch einige Alben zu hören, welche ich nicht auf dem Schirm hatte, brachte dafür einige erfreuliche Überraschungen mit sich.


Platz 5: Nine Inch Nails – "Bad Witch"
In jede Top-Platzierung gehört auch irgendwie immer ein NIN Album dazu. "Bad Witch" ist unvorhersehbar, experimentierfreudig und anspruchsvoll. So wie Musik sein sollte.

Nine Inch Nails und „Bad Witch“: Viel Lärm um viel!

Reviews
Was passiert, wenn man Drum’n’Bass, Industrial, ein Saxophon und Einflüsse von „Twin Peaks“ und Bowie auf einem Album vereint? Diese Frage beantworten Reznor und Ross eindrucksvoll auf dem Abschluss ihrer 2016 begonnenen Trilogie und dem neunten Nine-Inch-Nails-Album „Bad Witch“.
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Platz 4: Paul McCartney – "Egypt Station"

„Egypt Station“ ist eine dieser erfreulichen Überraschungen, die zufällig entdeckt wurden. Ich hatte von McCartney seit Ewigkeiten nichts mehr gehört und hatte dies zu seinen Lebzeiten auch nicht mehr erwartet. Sein Album „Egypt Station“ klingt erfreulich frisch, keck, alternativ und so gar nicht nach einem 76-Jährigen.

Paul McCartney mit „Egypt Station“ - „Aus dem kann echt was werden“

Reviews
Was mache ich wohl, wenn ich mal über 70 bin? Wahrscheinlich vor meiner Musikanlage sitzen und diese anschreien, dass früher alles besser war. Paul McCartney bringt stattdessen ein Album namens „Egypt Station“ heraus und beweist, dass es auch anders geht.
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Platz 3: Foxing – "Nearer My God"

Foxing sucht und findet sich auf jeder Platte immer wieder neu.
„Nearer My God“ ist herrlich frisch und ausreichend geschmückt mit experimentellen und elektronischen Klängen. Gepaart mit der melancholisch kraftvollen Grundstimmung von den Jungs aus Missouri gibt das Platz 3.

Foxing und „Nearer My God“: Standing On The Shoulder Of Genres

Reviews
Harmonisch ausgefeilt, emotional verdichtet, melodiös eingängig: Es passiert nicht so oft wie man glaubt, aber ab und zu erscheint dann doch wieder ein Indie-Act auf der Bildfläche, der alles Derzeitige in den Schatten stellt. „Nearer My God“ bewegt sich in jeder Hinsicht auf absurdem Niveau und lässt alle Referenzen meilenweit hinter sich.
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Platz 2: The Joy Formidable – "Aaarth"

Dieses neue Album von The Joy Formidable war gleichzeitig auch mein Debüt-Review bei Album der Woche. Die wunderbar expressionistisch daherkommende Musik vereint das Beste einer Vielzahl an Genres: unvorhersehbar und trotzdem eingängig.

The Joy Formidable und „AAARTH“: Kontrollierte Entgleisung

Reviews
Bevor man das neue Album „AAARTH“ von The Joy Formidable hört, sollte man zu seinem eigenen Schutz kurz alles vergessen was man über Musik zu wissen glaubt.
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Platz 1: Donnokov – "Donnokov"

Mit deutscher Musik habe ich eigentlich nichts am Hut, nichts gemein und wir werden auch nie gute Freunde werden. Doch Donnokov verpasste mir dieses Jahr eine Ohrfeige auf diese Aussage! Kraftvoller Post-Punk-Rock mit bissigen Texten, gespielt von drei begnadeten Musikern, jeder ein Virtuose an seinem Instrument, belehrte mich eines Besseren. Deutsche Musik, du hast wieder was gut gemacht.