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Die besten Platten 2017: Die Top 5 von Lucio

Fr, 29.12.2017 - 09:44
Kinder, war das ein spannendes musikalisches Jahr. Auch 2017 fällt es mir schwer, meine Top 5 zu ermitteln. Welche Alben bei mir dieses Jahr rauf und runter liefen:

Platz 5: Eskalation - "360°"

Eskalation waren für mich dieses Jahr eine der Überraschungen. Super groovig-tanzbarer Ska-Punk mit guten Texten und einfach einem klasse Sound. Die Nürnberger veröffentlichten mit 360° ein sehr gutes Album und auf dem Openflair heizten sie der Menge trotz Dauerregen gut ein. Leidenschaftliche Musiker mit viel Bock, da kommt noch viel mehr!

Anspieltip: "Degeneration"

Reviews

Review: Band ESKALATION liefern mit 360° den Soundtrack für den Sommer
Man nehme etwas Krafklub, dazu etwas Jamaram, eine Prise Sondaschule, garniere das ganze mit ein paar Synthie-Lines und erhält den Soundtrack für diesen Sommer. „360°“, nicht nur die prognostizierte Höchsttemperatur dieses Jahr, sondern auch das neue Album der Nürnberger Formation ESKALATION.
9 / 10 Punkte
Man nehme etwas Krafklub, dazu etwas Jamaram, eine Prise Sondaschule, garniere das ganze mit ein paar Synthie-Lines und erhält den Soundtrack für diesen Sommer. „360°“, nicht nur die prognostizierte Höchsttemperatur dieses Jahr, sondern auch das neue Album der Nürnberger Formation ESKALATION.

Platz 4: Smile and Burn - "Get Better, Get Worse"

Anfang des Jahres veröffentlichten Smile and Burn den Nachfolger zu "Action Action" und haben meiner Meinung nach ihr bis dato bestes Album veröffentlicht. Tolle Songs reihen sich aneinander, ein Ohrwurm folgt dem Anderen. Zum Tourauftakt gab es dann absolute Eskalation im Conne Island Café mit 70 anderen Menschen und die fantastische Show auf dem Open Flair mit Heupogo rundeten das Smile-And-Burn-Jahr für mich schon perfekt ab. Die sympatischen Hauptstädtler sind hoffentlich noch lang unterwegs!

Anspieltip: "Good Enough"

Reviews

Smile and Burn - Get Better Get Worse
Smile and Burn sind schon längst keine Unbekannten mehr in der deutschen Punkrockszene. Mit “Action Action” hatten sie 2014 einen großen Erfolg, wodurch sie schon größere Konzerte und auf bekannte Festivals spielen durften. “Get Better Get Worse“ heißt nun das neue Album, welches am 3. Februar erschien. Bei der letzten Platte klang alles noch sehr frisch und verspielt. Nun haben sich Smile and Burn vorgenommen, ihre bisherige Sammlung von nicht radiotauglichen Songs zu erweitern.
Smile and Burn sind schon längst keine Unbekannten mehr in der deutschen Punkrockszene. Mit “Action Action” hatten sie 2014 einen großen Erfolg, wodurch sie schon größere Konzerte und auf bekannte Festivals spielen durften. “Get Better Get Worse“ heißt nun das neue Album, welches am 3. Februar erschien. Bei der letzten Platte klang alles noch sehr frisch und verspielt. Nun haben sich Smile and Burn vorgenommen, ihre bisherige Sammlung von nicht radiotauglichen Songs zu erweitern.

Platz 3: FJØRT - "Couleur"

Über das neue FJØRT-Album muss ich wahrscheinlich nicht mehr viel schreiben - ich bin mir sicher, dass "Couleur" in fast allen Top 5 weit vorn vertreten ist. Würdiger Nachfolger von "Kontakt": Wütend, melancholisch und mächtig.

Anspieltip: "Couleur"

Reviews

Fjørt und "Couleur": Maßgeblich
2012 begann mit „Demontage“ die Reise einer Band, die mehr wollte. Nach „Couleur“ gibt es nun kein Zurück mehr.
9.2 / 10 Punkte
2012 begann mit „Demontage“ die Reise einer Band, die mehr wollte. Nach „Couleur“ gibt es nun kein Zurück mehr.

Platz 2: The Prosecution - "The Unfollowing"

Eine weitere Skapunk-Band aus Bayern hat es ganz weit nach vorn in meine Top 5 geschafft. Was die Jungs von The Prosecution dieses Jahr auf Scheibe gepresst haben, ist einfach der Wahnsinn. "The Unfollowing" ist ein komplett rundes Ding und macht auch beim X-ten durchhören eine Menge Spaß. Die Band hat sich etwas vom Skacore verabschiedet und das steht den Musikern um einiges besser. Live auch dieses Jahr absolutes Highlight. Vor Albumrelease durften sie als Support von Rise Against beim kleinen Club-Konzert im SO36 in Berlin eröffnen und haben da schon absolut überzeugt.

Diese Band verdient wohl auf jeden Fall auch noch die Auszeichnung "Fleißigste Band des Jahres". Sauviele Konzerte gespielt, auf Festivals mehrere Shows an einem Tag abgeliefert, selber Flyer und Poster verteilt: Daumen hoch, Jungs!

Anspieltip: "Where We Belong" 

Reviews

The Prosecution mit vielen Ohrwürmern auf „The Unfollowing“
Mit ihrem ganz eigenem Ska-Punk-Sound sind The Prosecution nun schon seit 2002 unterwegs. Jetzt schaffen die Band es mit ihren 12 neuen mal wieder Songs sehr schnell ins Ohr. Warum und wie das Album sonst so klingt, erfahrt ihr hier!
7.8 / 10 Punkte
Mit ihrem ganz eigenem Ska-Punk-Sound sind The Prosecution nun schon seit 2002 unterwegs. Jetzt schaffen die Band es mit ihren 12 neuen mal wieder Songs sehr schnell ins Ohr. Warum und wie das Album sonst so klingt, erfahrt ihr hier!

Platz 1: Stick To Your Guns - "True View"

Platz Eins mag für den ein oder anderen Leser, der mich etwas besser kennt, etwas überraschend sein: Stick To Your Guns haben mit "True View" ein phänomenal gutes Album veröffentlicht und das ein Hardcore-Album mal soweit nach vorn rutscht, hätte ich selber nicht für möglich gehalten.

Dieses Album ist für mich ein Meilenstein, weil es so konsequent und rund ist, wie ich es schon lang nicht mehr gehört habe. In diesem Werk steckt viel Arbeit und Schmerz, unbändiger innerer Kampf des Sängers Jesse Barnett und die perfekt dosierte Mischung aus Brutalität und Verzweiflung. Chapeau!

Anspieltip: "Married to the Noise"

Reviews

Stick To Your Guns und "True View": Hardcore in emotionaler Dunkelheit
Back To The Roots. Auf ihrem sechsten Studioalbum besinnen sich Stick To Your Guns wieder auf die inneren Werte und kehren ihre Seele nach außen. Mit „True View“ vertonen die Kalifornier ihren Schmerz und ihre Wunden im melodischem Hardcoregewand.
7.7 / 10 Punkte
Back To The Roots. Auf ihrem sechsten Studioalbum besinnen sich Stick To Your Guns wieder auf die inneren Werte und kehren ihre Seele nach außen. Mit „True View“ vertonen die Kalifornier ihren Schmerz und ihre Wunden im melodischem Hardcoregewand.

Noch erwähnenswert:

Weitere gute Alben dieses Jahr, die es knapp nicht in meine Top 5 geschafft haben:

  • Rogers - "Augen auf"
  • Hot Water Music - "Light it Up"
  • Hey Ruin - "Poly"
  • Montreal - "Schackilacki"
  • Rise Against - "Wolves"