Cheap Love

Cheap Love

Band
Erscheinungsdatum
Rezension

Partner-Shops

Beim Korrekturlesen ist mir klar geworden: Ich war zu gnädig. Das Album ist eine Frechheit. Langweilige Songs, ekelhafter Klischee-Pop-Sound, zahnlose Produktion. Das ist Douchebag-Metal ohne Sinn, ohne Witz oder Ironie und ohne Anspruch. Aber immerhin wird man damit bei Nuclear Blast gesigned. Ich raff‘s nicht.

Jonas Mönter

Während ich das Vorgängeralbum noch mit gefühlt 100 weiteren Gästen im Stuttgarter 1210 (R.I.P.) gefeiert habe, wird man sich die künftigen Shows wohl mit einem Vielfachen an Zuschauern teilen müssen. Woran das liegt? Am rapiden Abbau von Metalcore-Elementen zugunsten von butterweichen, streckenweise uninspririerten Synthies, deren Rezeptur stets durchschaubar ist und die sich raschen Abnutzungserscheinungen nur schwerlich entziehen können. Leider nur ein kurzes Vergnügen.

Marco Kampe