Stranger Fruit

Stranger Fruit

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Erscheinungsdatum
Rezension

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Groovende Blues-Lines und sägende Black-Metal-Gitarren gehen eine satanische Hochzeit ein, grimmige Worksongs entladen ihre Wut in hinreißenden Screamo-Ausbrüchen, alles gespickt mit beißender, unterschwelliger Gesellschaftskritik. Manuel Gagneux wurde mit dieser Rezeptur berühmt und bringt sie für „Stranger Fruit“ auf ein derart hohes Level, dass man sich wundert, sie nicht mittlerweile permanent in der alternativen Musik zu hören. Die Innovation schlug bereits mit „Devil Is Fine“ ein, die Perfektion erfolgt hier.

Julius Krämer

Zeal & Ardors Debüt bot enorm viele spannende Ansätze, mit diesem Monument von Album habe ich dennoch nicht gerechnet. Dieses besteht nicht nur in der enorm fortgeschrittenen Reife von Gagneux‘ Gedanken, sondern auch im erdrückenden Handlungskonzept, mit dem er seine satanischen Beschwörungen auflädt. Eine erschütternde Platte. Der Teufel klang noch nie bittersüßer.

Jakob Uhlig