Zeal & Ardor

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  • Wake of a Nation
„Wake of A Nation“ ist eine radikal gute EP, welche auf lyrischer und musikalischer Ebene überzeugt.  Die textlichen Themen sind genauso relevant wie aktuell. Vor allem sind sie aber eines: notwendig. Man kann nur hoffen, dass das vollständige Album nicht den Fehler der vorherigen Alben macht und die wirklich starken Gospel/Metal-Songs mit zu viel durchschnittlichen Death-Metal-Material überschwemmt.
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  • Live in London
Der kometenhafte Aufstieg von Zeal & Ardor bleibt bemerkenswert und bisher ungestört. Selbst in der Live-Performance überzeugt das Konzept, der Klang und die eigentümliche Atmosphäre der Genre-Kreuzung. Sowohl die vier neuen Songs als auch der ungeheuer authentische Gesang hinterlassen bei mir Gänsehaut und bieten den ultimativen Anreiz, um sich das Live-Album neben die beiden ersten Platten ins Regal zu stellen. Hier werden bekannte Songs nicht bloß aufgewärmt, sondern in ein gewaltiges, perfekt unperfektes Gewand gesteckt.
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  • Devil Is Fine
Innermusikalisch wirkt "Devil Is Fine" wie aus einem Guss, und das ist bei einem derart gewagten Genre-Konzept wirklich mehr als beeindruckend. Der kaum vorhandene Spannungsbogen verhindert, dass Zeal & Ardors erste Platte ein ernsthafter Anwärter auf das Album des Jahres wird - das nächste Werk des Schweizers dürfte dafür aber hoch gehandelt werden.
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  • Devil Is Fine / Children's Summon
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  • Stranger Fruit
Groovende Blues-Lines und sägende Black-Metal-Gitarren gehen eine satanische Hochzeit ein, grimmige Worksongs entladen ihre Wut in hinreißenden Screamo-Ausbrüchen, alles gespickt mit beißender, unterschwelliger Gesellschaftskritik. Manuel Gagneux wurde mit dieser Rezeptur berühmt und bringt sie für „Stranger Fruit“ auf ein derart hohes Level, dass man sich wundert, sie nicht mittlerweile permanent in der alternativen Musik zu hören. Die Innovation schlug bereits mit „Devil Is Fine“ ein, die Perfektion erfolgt hier.