Hartgeld im Club (Bonus Tracks Version)

Hartgeld im Club (Bonus Tracks Version)

Band
Erscheinungsdatum
Rezension

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Interessant, dass Callejons Niedergang ausgerechnet mit „Fandigo“ begann, einem für die Verhältnisse der Düsseldorfer eigentlich recht ambitioniertem Werk. Ob „Hartgeld im Club“ das Image dieser Band wiederherstellen kann, ist trotz seiner oberflächlich wieder härteren Gangart fragwürdig. Denn nach diesem Machwerk müssen auch die verblendetsten Fans erkennen, dass Callejon sich auf der Suche nach Relevanz bewusst mit der absoluten Negation von Ambition zufriedengeben.

Jakob Uhlig

Ich mag Callejon. Ich höre Rapmusik und es befinden sich zwei Tracks auf diesem Album, die ich im Original echt gerne höre. Die Kombination beider Dinge ist eher fragwürdig. Ich finde Limp Bizkit scheiße und „Hartgeld im Club“ erinnert mich genau daran. Alligatoahs „Willst Du“ hat das nicht verdient. „Porn From Spain 3 feat. Ice-T und K.I.Z.“ ist aber gut.

Johannes Kley

Alles in allem bleibt mir die Intention dieser Platte verborgen. Zwar schaffen es ein paar wenige Songs wie „Was du Liebe nennst“ im Gegensatz zum Original tatsächlich anhörbar zu sein, die Coverversionen des Albums lassen aber vor allem Einfallsreichtum gänzlich vermissen. Immerhin kam ich als Antifuchs-Fan mit dem Titel „Hartgeld im Club“ auf meine Kosten. Hier klingt wenigstens der Song an sich explizit im Refrain nach Callejon, wie sie mir gefallen.

Mark Schneider