Die besten Platten 2018: Die Top 5 von Torsten

2018 neigt sich dem Ende zu und die Redaktion blickt noch einmal auf ihre Lieblingsplatten des Jahres zurück. Heute stellt euch Torsten seine Schätze vor.
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Puh, das Jahr ging irgendwie schnell rum. Irgendwie habe ich mir gefühlt nur Alben von deutschen Interpreten, oder in Deutschland lebenden Bands gekauft. Es fällt mir recht schwer, eine wirkliche Top 5 daraus zu filtern. Dennoch sind hier meine Highlights von 2018.

Platz 5: Blackout Problems – „Kaos“

Als ich das erste Mal „Kaos“ hörte, dachte ich mir nur: „Wow. Geiles Teil, was die Jungs da herausgebracht haben.“ Für mich die erste Scheibe der Blackout Problems, welche die Vielseitigkeit und Liveenergie der Band widerspiegelt.

Platz 4: Sondaschule – „Schere, Stein, Papier – Akustisch“

Sondaschule haben ihr Album „Schere, Stein, Papier“ nochmal akustisch vertont. Das ist auf sehr kreativem Wege gelungen. Herzstück ist und bleibt für mich die DVD, deren Tonspur bei mir im Auto rauf und runter läuft und nebenbei eine schöne Erinnerung an einen geilen Abend ist.

Platz 3: Insert Coin – „Way Out“

Ebenfalls das Auto nie verlassen und gefühlt in Dauerschleife an: „Way out“ von Insert Coin. Das Album ist einfach ein Brett und macht richtig Laune.

 

Platz 2: Adam Angst – „Neintology“

Gefühlt eine Ewigkeit ließen Adam Angst auf ihr zweites Album warten. Zum Glück wurde ich alles andere als enttäuscht. Das Album ist pure Energie und voll mit dem dunklen Text von Adam Angst. Direkt, ehrlich, kompromisslos, leicht ironisch – einfach genial.

 

Platz 1: Radio Havanna – „Utopia“

Das für mich wichtigste Album 2018, zudem noch ein mehr als gelungener Neuanfang von Radio Havanna. Musikalisch und textlich machen die Jungs einen gewaltigen Schritt nach vorn und knüpfen trotzdem an ihren bisherigen Alben an. Nicht nur das Album passt gerade in meinen aktuellen Lebensabschnitt. Auch die dazugehörigen Konzerte der Tour waren am Ende mehr als nur Konzerte. Vielmehr waren sie für mich ein Wiedersehen mit vielen netten und herzlichen Menschen und neue Erinnerungen, auf die ich 2018 gerne zurückblicke.

Ziemlich lang habe ich gegrübelt, was denn nun meine Top 5 waren. Ganz knapp nicht geschafft haben es: Madsen mit „Lichtjahre“, KMPFSPRT mit „Gaijin“, Cryssis mit „1976“, Milliarden mit „Berlin“ und die äußerst sympathischen Donots mit „Lauter als Bomben“

Zwar kein Album aber trotzdem sehr zu empfehlen: The Tips mit „Come Closer“. Hoffentlich schaffen es die Jungs 2019 in die Top-5-Alben.