Messed Up: Unschöne Grüße aus Belarus!

Messed Up haben nach Verzögerung von einem halben Jahr ihr neues Musikvideo veröffentlicht. Eigentlich sollte das Video schon im Sommer erscheinen, doch repressive Maßnahmen des Wahlverlierers Lukaschenko gegenüber Protestierenden veränderte für die Band und ihre Freunde das Leben grundlegend.
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Wäre der Hintergrund nicht so dramatisch, würde das Video eine andere Wirkung entfalten als das bittersüße Gefühl, wenn man die Worte der Band liest.

Viele Freunde, die in dem Video zu sehen sind, wurden während der Proteste verprügelt und sind traumatisiert. Unser Leben ist nach dem August letzten Jahres nicht mehr, wie es einmal war. Aber immerhin haben wir dieses Video, das wir heute mit euch teilen wollen, in das wir alle viel Arbeit gesteckt haben und das uns an eine Zeit erinnert, wo es nur uns gab, die Straße und das Leben im Underground.

In ihrem Video gibt uns die Band einen Einblick in ihre Szene in Belarus. Kleine Konzerte in schön abgeranzten Schuppen, das Treffen mit Freunden oder einfach gemeinsam nur herumstromern - eigentlich schön zu sehen, dass sich das Ganze gar nicht so groß unterscheidet.  Aber natürlich ist das alles aktuell nicht mehr so möglich.

Unsere Freunde sind im Knast, das Land im Chaos und wir sehen uns damit konfrontiert: Wie sollen wir ein Video rausbringen, wo wir lachen, kindisch sind und Spaß haben? Viele Freunde, die in dem Video zu sehen sind, wurden während der Proteste verprügelt und sind traumatisiert.

Wer die Band unterstützen möchte kann dies durch das Teilen des Videos tun oder bei Audiolith direkt reinshoppen: