Vorschau 2020: Mit 50 Platten ins neue Jahr

Bereits jetzt kündigen sich für das neue Jahr wieder viele fantastische neue Releases an. Wir werfen für euch einen Blick in die Zukunft und zeigen euch, welche Platten schon feststehen – und welche vielleicht noch folgen könnten.
Vorschau 2020

Abay

Die Post-Pop-Band um Frontmann Aydo Abay dürfte im nächsten Jahr mit einer neuen Platte am Start sein. Jüngst postete die Band ein Selfie aus dem Studio, in dem sie zu Protokoll gibt, dass die Aufnahmen nun abgeschlossen seien. Nähere Informationen gibt es aktuell aber noch nicht.

A Day To Remember – „You’re Welcome“

Eigentlich hatten A Day To Remember angekündigt, ihr neues Album bereits am 15. November 2019 zu veröffentlichen. Wenige Tage vor dem angekündigten Release verkündete die Band aber auf ihren sozialen Plattformen, dass die Platte noch ein wenig länger brauchen würde, weil man „einfach noch nicht fertig“ sei. Der neue angepeilte Veröffentlichungszeitraum für „You’re Welcome“ ist Anfang 2020.

Adam Angst

Erst jüngst brachte die Punk-Kombo um Szene-Ikone Felix Schönfuss den letzten Block der „Neintology“-Tour zu Ende. In einem Post schrieb die Band außerdem: „Es ist das letzte Konzert zum Neintology-Album. 2020 geben wir all das verdiente Geld wieder für Studiomiete aus“. Genauere Informationen zum aktuellen Stand der dritten Adam-Angst-Platte gibt es derzeit nicht, ein Release im kommenden Jahr kann aber durchaus als möglich erachtet werden.

Algiers – „There Is No Year“ (17. Januar)

Mit „The Underside Of Power“ veröffentlichten Algiers 2017 ein unheimliches spannendes Album, das experimentell zwischen Post-Punk und Gospel umherschlug und auf obskuren Wegen unheimliche Intensität erzeugte. Bereits zu Beginn des kommenden Jahres steht der Nachfolger vor der Tür: „There Is No Year“ könnte gleich im Januar ein absolutes Highlight werden.

Anti-Flag – „20/20 Vision“ (17. Januar)

Am selben Tag wie Algiers veröffentlicht auch die Pittsburgher Punk-Institution Anti-Flag ihre neue Platte. „20/20 Vision“ ist bereits das zwölfte Studioalbum der Band und richtet sich wohl explizit gegen US-Präsident Donald Trump – schließlich ist dessen Visage sehr prominent auf dem Cover platziert. Die Band stellt allerdings auch klar, dass Trump nur das Exempel viel breiterer Probleme ist. Sie schreibt zu der Platte: „20/20 Vision is an album that explicitly addresses the here and now. A record that aims to draw a line in the sand against the fascistic hate mongering of the Trump administration and all global political leaders that use racist, Islamaphobic, homophobic, transphobic or bigoted agendas to create a culture of fear and disillusionment to maintain their power.“

Antilopen Gang – „Abbruch Abbruch“ (24. Januar)

Auch bei der Antilopen Gang ist bereits alles klar: „Abbruch Abbruch“, das vierte Album der Hip-Hop-Band, wird am 24. Januar 2020 erscheinen. Die Platte soll sich laut der Band gegen viele Prinzipien aktueller Pop-Musik-Vermarktungen richten. Die besonders im Rap sehr üblichen Deluxe-Boxen wird die Band nicht verkaufen, ebenso soll das Album quasi keine Features enthalten und auf Songs setzen, die „zwei bis der Mal so lang wie die Playlist-Norm“ sind.

Apaath – „Schere Zange Glück“

Eine unserer liebsten aktuellen Neuentdeckungen ist das Rügländer Post-Hardcore-Quartett Apaath, das im kommenden Jahr endlich sein Debütalbum „Schere Zange Glück“ veröffentlichen wird. Die Platte wird an Ostern 2020 erscheinen. Die Band hat die Release-Ankündigung bereits mit einer Live-Session zum Song „Haare“ eingeleitet, die ungewöhnlich intim ausfällt.

Biffy Clyro

Im kommenden Jahr könnte uns ein neues Album der Alternative-Ikonen Biffy Clyro erwarten. Nachdem die Band in diesem Jahr mit „Balance, Not Symmetry“ einen Soundtrack zum gleichnamigen Film veröffentlicht hatte, soll 2020 endlich der reguläre Nachfolger zu „Ellipsis“ folgen. Das Trio macht dabei Hoffnung, dem umstrittenen Vorgänger ein Album entgegenzustellen, das wieder etwas stärker den Rock-Ursprüngen der Band frönt – in Interviews bezeichnen Biffy Clyro das unter dem Arbeitstitel „Opus 8“ kommunizierte Werk als „Back-To-The-Roots“-Album.

Billy Talent

Im November veröffentlichten Billy Talent einen Doppelsong. „Forgiveness I + II“ ist ungewöhnlich für die kanadischen Alternative-Rocker progressiv und experimentiert mit vielen neuen Klang-Komponenten. Gut möglich, dass der Song Teil einer neuen Platte ist – eine genaue Ankündigung dazu fehlt derzeit aber noch.

Blackout Problems

Auf ihren sozialen Netzwerken hatten Blackout Problems bereits angekündigt, an einer neuen Platte zu arbeiten. Mit „Sorry“ erschien bereits vor einigen Monaten eine ungewöhnlich poppige Single, bei der allerdings nicht klar ist, ob sie Teil des neuen Albums sein wird. Für Ende 2020 kündigte die Band außerdem eine kleine Deutschland-Tour mit dem Übertitel „Dark“ an. Gut möglich, dass in diesem Namen bereits ein Hinweise auf die neue Platte steckt.

Body Count – „Carnivore“ (6. März)

Den Titel des neuen Body-Count-Albums hatte Ice-T bereits 2018 verraten, nun ist die Platte offenbar fertig. Der Titeltrack ist veröffentlicht und ein Release-Datum für das kommende Album gibt es auch schon. Man darf gespannt sein, ob das am 6. März erscheinende „Carnivore“ an die überraschende Qualität des Vorgängers „Bloodlust“ anknüpfen kann.

Breaking Benjamin – „Aurora“ (24. Januar)

Bereits am 24. Januar erscheint ein neues Album von Breaking Benjamin. „Aurora“ führt die Band dann auch gleich auf Tour durch Nordamerika, wo sie eine große Zahl an Doppel-Headlineshows mit Korn spielen wird. Für Europa gibt es derzeit noch keine Termine. Ob diese noch kommen werden, ist fraglich – schließlich gibt Frontmann Benjamin Burnley an, unter panischer Flugangst zu leiden.

Broilers

Nachdem es um die Broilers für einige Zeit ruhig gewesen war, kündigte die Band eine große Tour für den Sommer des kommenden Jahres an. Eine neue Platte ist bisher zwar noch nicht angekündigt, der Release von neuem Material ist aber durchaus wahrscheinlich – immerhin würde das Jahr 2020 auch gut in den ungefähr dreijährigen Veröffentlichungszyklus des Quintetts passen.

Bush – „The Mind Plays Tricks On You“

Ebenso wie die kommende Platte von A Day To Remember sollte das neue Bush-Album bereits in diesem November erscheinen. In einem Interview gab Frontmann Gavin Rossdale nun aber an, dass die Platte auf Anfang 2020 verschoben werde. Vermutlich werde das Werk demnach im März oder April erscheinen.

Circa Waves – „Sad Happy“ (13. März)

Bei Circa Waves ist der Release-Plan schon sehr konkret, trotzdem müssen wir uns auf das neue Album der Indierocker noch ein paar Monate gedulden. „Sad Happy“ wird am 13. März erscheinen. Mit „Jacqueline“ gibt es bereits eine Singleauskopplung, die sich erneut durch unbeschwerten Indie-Rock’n’Roll auszeichnet.

Daughters

2018 hatte die Rückkehr der Noiserock-Querdenker Daughters überraschend große Wellen geschlagen, mit denen die Band selbst nicht gerechnet hatte. Es folgten Touren um die ganze Welt und es ist so wenig überraschend, dass die Band nach dem Ende der jüngst zu Ende gegangenen Dates ankündigte, 2020 an einem Nachfolger zu „You Won’t Get What You Want“ zu arbeiten. Ob es im kommenden Jahr schon Material zu hören geben wird, ist ungewiss, aber möglich.

Drangsal

Laut einem Facebook-Post hat Drangsal bereits 20-30 Demos für den Nachfolger von „Zores“ produziert. Ein Release 2020 klingt deswegen durchaus realistisch. Man darf gespannt sein, in welche Richtung Max Grubers drittes Album driften wird. Immerhin hatte „Zores“ den retrospektiven Post-Punk der ersten Platte radikal umgekrempelt und sich deutlicher in Richtung Neuer Deutscher Welle orientiert.

Five Finger Death Punch – „F8“ (28. Februar)

Auch auf ein neues Album von Five Finger Death Punch können wir uns im kommenden Jahr freuen. Die Platte mit dem äußerst knappen Titel „F8“ ist bereits angekündigt und erscheint am 28. Februar.

Giver – „Sculpture Of Violence“ (7. Februar)

Giver sind im Hardcore-Kosmos mit Sicherheit eine der spannendsten Kombos aus dem deutschen Raum. Auf das neue Album der Band darf man deshalb sehr erwartungsvoll blicken. „Sculpture Of Violence“ ist bereits offiziell angekündigt und wird am 7. Februar erscheinen.

Green Day – „Father Of All…“ (7. Februar)

Eigentlich hatten wir bereits 2019 auf eine neue Green-Day-Platte gehofft, nun erscheint der Nachfolger zu „Revolution Radio“ aber erst 2020. Immerhin steht das Erscheinungsdatum bereits fest und lange dauert es nicht mehr: „Father Of All…“ wird am 7. Februar veröffentlicht. Die Pop-Punk-Pioniere werden die Platte außerdem bei Rock am Ring und Rock im Park in Deutschland präsentieren.

Haxan

Neben dem Kora-Winter-Debütalbum veröffentlichte Frontmann Hakan Halaç 2019 auch die ersten Songs seines Soloprojekts Haxan auf der „Raw“-EP. 2020 soll es laut den Social-Media-Profilen des Rappers mit einer zweiten EP weitergehen. Auf seiner Support-Tour mit Dazzle hatte Haxan bereits einen bisher unveröffentlichten Song gespielt – ob dieser auch auf dem kommenden Werk zu hören sein wird, ist aber noch nicht klar.

Heaven Shall Burn – „Of Truth & Sacrifice“

Nach einiger Zeit der Abstinenz haben Heaven Shall Burn für 2020 wieder neue Konzerte angekündigt – und neues Material noch obendrein. „Of Truth & Sacrifice“ soll dabei gleich ein Doppelalbum mit über 100 Hundert Minuten Musik werden. Ein genaues Release-Datum gibt es noch nicht, die Band spricht vom Frühjahr, Impericon sogar schon etwas konkreter vom März.

Hollywood Undead – „New Empire Vol. 1“ (14. Februar)

So richtig erfreut waren wir über die letzten Platten von Hollywood Undead nie, trotzdem wollen wir natürlich auch „New Empire Vol.1“ eine Chance geben, unser Herz zu erobern. Das neue Album der Crossover-Band erscheint am 14. Februar.

Itchy – „Ja als ob“ (7. Februar)

Der Name der kommenden Itchy-Platte suggeriert bereits den nächsten großen Bruch in der Geschichte der Band, nachdem das Trio 2017 bereits seinen Namen verändert hatte. Das neue Itchy-Album ist das erste auf deutscher Sprache. Die Singles „Ja als ob“ und „Faust“ geben auf diesen Wandel bereits einen ersten Vorgeschmack.

Kid Dad

Das Debütalbum von Kid Dad scheint bereits fertig zu sein – immerhin veranstaltete die Band unter dem Namen „[SecRed]“ in Paderborn bereits eine Pre-Listening-Show, auf der die Platte zu hören war. Eine Ankündigung fehlt bisher allerdings. Kid Dad hatten in den vergangenen Jahren bereits einige Singles sowie die EP „Disorder“ veröffentlicht.

Kora Winter

2019 war Kora Winters "Bitter" zweifellos eines unserer absoluten Release-Highlights. 2020 könnte es tatsächlich gleich weiter gehen, denn im "Auf ewig Winter"-Podcast kündigte die Band jüngst an, im kommenden Jahr die Veröffentlichung einer EP zu planen. Diese könne im dritten oder vierten Quartal erscheinen.

Liedfett

Liedfett hatten bereits auf vergangenen Konzerten ein neues Album für das kommende Jahr angekündigt – kürzlich erfolgte die Ankündigung dann auch online. In der Videobeschreibung zur Single „3G“ schreibt die Band, dass ihre neue Platte 2020 erscheinen wird. Ein genaueres Datum oder weitere Infos gibt es derzeit aber noch nicht.

Madsen – „Lichtjahre Live“ (21. Februar)

Wenn Madsen für etwas bekannt sind, dann ihre unbändige Live-Energie. 2020 transferiert diese Band diese auf die heimischen Anlagen und veröffentlicht ein Live-Album. „Lichtjahre Live“ hat bereits einen festen Release-Termin und erscheint am 21. Februar.

Massendefekt

Nico von Massendefekt setzte am 7. Dezember einen Post auf der Facebook-Seite des Band-eigenen Streetteams ab. Darin schreibt er, dass er das Team für 2020 wieder aktivieren möchte, um die Promo des kommenden Albums voranzutreiben. Demnächst dürfen wir uns also definitiv auf neues Material der Band freuen.

Metz

2019 hatten die kanadischen Noise-Punks Metz ihre B-Seiten-Compilation „Automat“ mit der gleichzeitigen Ankündigung veröffentlicht, bald auch wieder mit ganz neuen Songs aufzuwarten. Demnach steht ein neues Album der Band unmittelbar bevor – ein Release 2020 ist mit Sicherheit nicht unwahrscheinlich.

Moaning

Eine der hoffnungsvollsten neuen Post-Punk-Bands von Szene-Riese Sub Pop könnte 2020 ihr zweites Album veröffentlichen. Vor einigen Wochen postete die Band ein Video, in dem sie die Produktion des Covers ihres Debütalbums dokumentieren. In der Beschreibung ist ein Hinweis auf einen Nachfolger zu lesen: „We’re getting closer and closer to announcing our new record!“ Lange sollte es also nicht mehr dauern.

Nathan Gray – „Working Title“ (31. Januar)

Nathan Gray hat sein zweites Soloalbum angekündigt und dazu gleich eine Single veröffentlicht, in der niemand geringeres als Chuck Ragan einen Gastpart übernimmt. Die Platte „Working Title“ erscheint bereits am 31. Januar. Der Boysetsfire-Frontmann ist danach außerdem Headliner der End-Hits-Records-Tour, auf der von Swain, Matze Rossi und Norbert Buchmacher begleitet wird.

Neaera – „Neaera“ (28. Februar)

Nachdem Neaera lange von der Bildfläche verschwunden waren, spielte die Metalcore-Band in den vergangenen zwei Jahren immerhin eine Hand voll Festivalshows. Ein neues Album kündigte die Band aber erst kürzlich an – die selbstbetitelte Platte erscheint am 28. Februar. Neaera veröffentlichen damit erstmals seit sieben Jahren wieder neues Material.

Noel Gallagher’s High Flying Birds – „Blue Moon Rising“ (6. März)

Nachdem Liam Gallagher bereits 2019 sein zweites Soloalbum veröffentlicht hatte, zieht sein Bruder und einstiger Oasis-Partner im kommenden Jahr nach. „Blue Moon Rising“ erscheint am 6. März. Einige Singles gibt es bereits, „Wandering Star“ ist die jüngste.

Radio Havanna – „Veto“ (17. Januar)

Schon ganz zu Beginn von 2020 können wir uns auf ein neues Album von Radio Havanna freuen. „Veto“ erscheint am 17. Januar und bekam mit „Immer noch da“ und „Coole Kids“ bereits zwei Singles spendiert.

Rage – „Wings Of Rage“ (10. Januar)

Einen der frühesten Releases des kommenden Jahres feiern Rage. Die deutsche Power-Metal-Institution lässt in den ersten Singles ihrer kommenden Platte erneut ihren gewohnten Stil erkennen und dürfte Fans der Band somit mit Sicherheit erfreuen. „Wings Of Rage“ ist das sage und schreibe 25. Album des Trios und erscheint am 10. Januar.

Rage Against The Machine

Nachdem der ewige Running-Gag um das neue Album von Tool 2019 tatsächlich ein Ende gefunden hat, könnte die nächste Comeback-Platte einer 90er-Legende folgen. Rage Against The Machine kündigten in diesem Jahr sensationell ihre Live-Rückkehr mit fünf Konzerten in den USA an. Ob es dazu auch neue Studioaufnahmen geben wird? Da sich die Prophets Of Rage mit der Rückkehr Zack de la Rochas aufgelöst hatten, ist das von dieser Seite angekündigte Studiomaterial wohl schließlich nicht mehr zu erwarten.

Sepultara – „Quadra“ (7. Februar)

Brasiliens heißester Metal-Export veröffentlicht am 7. Februar 2020 eine neue Platte. „Quadra“ ist das 15. Album der Band und wurde mit der Single „Isolation“ angekündigt. Die Band veröffentlichte auf ihrer Facebook-Seite außerdem ein Video, in dem sie über die Themen der neuen Platte spricht.

Slime

Slime gibt es mittlerweile unglaubliche 40 Jahre. Aus diesem Anlass ist die Punkband derzeit auf riesiger Jubiläumstour, die sich noch bis in den April 2020 ziehen wird. Auf den vergangenen Konzerten kündigte die Band bereits an, dass bald ein neues Album erscheinen werde – wahrscheinlich werden wir dieses aber erst nach dem Ende der Konzerte zu hören bekommen.

Smile And Burn – „Morgen anders“ (10. Januar)

Ebenso wie Itchy machen Smile And Burn 2020 auf Deutsch weite und müssen insgesamt mit großen Umbrüchen in ihrer Konstellation zurechtkommen. Zwei Mitglieder trennten sich im vergangenen Jahr von der Punkband, die deswegen nun in dezimierter Besetzung spielt. Im Video zur Single „Mit allem falsch“ zeigt sich die Band zudem kritisch über gewisse Promo-Aktionen in ihrer eigenen Vergangenheit. Der Release der neuen Platte dürfte also unvergleichlich spannend werden – vieles klingt nach Umbruch im Hause Smile And Burn.

Sondaschule

Wer jüngst ein Konzert von Sondaschule besucht hat, der hat vielleicht schon mitbekommen, dass demnächst ein neues Album der Ska-Punks ansteht. Ein genaues Datum oder weitere Informationen gibt es derzeit zwar noch nicht, live ließ die Band aber schon verlauten, dass es bald soweit sein würde.

Sons Of Apollo – „MMXX“ (17. Januar)

Mit „Goodbye Divinity“ veröffentlichten Sons Of Apollo kürzlich ein unheimlich intensives Prog-Metal-Kunstwerk, das Teil eines neuen Albums namens „MMXX“ sein wird. Die Supergroup um Dream-Theater-Drummer Mike Portnoy veröffentlicht damit bereits ihre zweite Platte und wird mit Sicherheit wieder viele herausfordernde Songs für alle Freunde komplexer Gitarrenmusik bieten.

Steven Wilson

Auch Prog-Ikone Steven Wilson wird im kommenden Jahr höchstwahrscheinlich ein neues Album veröffentlichen. Die Ankündigung seiner „The Future Bites“-Tour soll laut Wilson ebenso einen einzigartigen Platz in seiner Karriere haben, ebenso, wie es seine Alben hätten. Die Neukonzeption seiner Show könnte so auch klar für eine neue Platte sprechen. Die musikalische Tendenz eines möglichen Nachfolgers zu „To The Bone“ dürfte spannend zu hören sein, hatte Wilson sich doch auf seinem jüngsten Album auf ungewöhnlich poppige Pfade begeben.

Suicide Silence – „Become The Hunter“ (14. Februar)

Nach der aus vielen Ecken desaströsen Kritik zum vergangenen, selbstbetitelten Album von Suicide Silence dürfte der Druck für die kommende Platte nicht gerade gering sein. „Become The Hunter“ ist für den 14. Februar angekündigt und fährt mit seinen neuen Singles eine demonstrativ brutale Schiene, die wohl nicht von ungefähr kommt. Der größte Gag an der Geschichte: Im Video zu „Love Me To Death“ hat Youtuber Jared Dines einen Gastauftritt. Der hatte die Kritik zur letzten Suicide-Silence-Platte zum regelrechten Meme gemacht.

Tame Impala – „The Slow Rush“ (14. Februar)

Die australischen Psychedelic-Popper Tame Impala haben für den 14. Februar ein neues Album angekündigt. Auf neues Material mussten Fans lange warten, schließlich erschien der Vorgänger zu „The Slow Rush“ bereits 2015. Ein paar Klangeindrücke gibt es bereits, etwa die aktuelle Single „Posthumous Forgiveness“, auf der die Band klanglich so verwoben wie eh und je erscheint.

The 1975 – „Notes On A Conditional Form“ (21. Februar)

Der Name vom kommenden The-1976-Album steht bereits seit 2018 fest und eigentlich wollte die Band ihr neues Album auch wesentlich unmittelbarer nach dem Vorgänger „A Brief Inquiry Into Online Relationships“ veröffentlichen. Laut Frontmann Matt Healy brauche man mittlerweile nämlich zwei Platten für einen 18-monatigen Tourzyklus. Scheinbar haben sich die Pläne der Band nun aber doch geändert und das neue Album erscheint erst 2020 – dafür aber definitiv schon am 21. Februar.

The Hirsch Effekt

Nicht zuletzt nach dem famosen „Eskapist“ aus 2017 wird es auch endlich wieder Zeit für ein neues Album von The Hirsch Effekt! Und lange dauert es wohl wirklich nicht mehr – immerhin gibt die Band auf ihren sozialen Kanälen immer wieder Updates über die Entstehung des neuen Werks. Beim Aufnehmen hat man die deutschen Math-Core-Heroen dabei auch schon gesehen – die Zeichen stehen also gut!

Turbostaat – „Uthlande“ (17. Januar)

Nachdem Turbostaat bereits das ablaufende Jahr mit einer neuen Veröffentlichung eröffnet hatten, machen sie 2020 gleich so weiter. Im Gegensatz zu „Nachtbrot“ wird „Uthlande“ aber kein Live-Album, sondern eine waschechte neue Studioplatte sein. Über dessen erste Single „Rattenlinie Nord“ hatten sich Merten und Moritz im Podcast bereits begeistert geäußert. Deswegen die Prognose: Da kann eigentlich nicht viel schiefgehen.

We Butter The Bread With Butter

Um diese noch aus Myspace-Zeiten legendäre Gaga-Metalcore-Kombo war es eine Weile lang ziemlich still und nicht ganz zu Unrecht vermutete man schon die Auflösung der Band. Schließlich hatte Sänger Paul Bartzsch erst vor wenigen Monaten noch seinen Ausstieg aus dem Projekt bekanntgegeben. Mittlerweile wissen wir, dass der Umbruch sogar noch radikaler ist: We Butter The Bread With Butter sind wieder in ihrer allerersten Besetzung unterwegs und damit vom Quartett zum Duo geschrumpft, von der vormaligen Besetzung ist nur noch Gitarrist Marcel Neumann dabei. Die Band feierte ihr Comeback mit einem Supportslot bei Eskimo Callboy und veröffentlichte mit „Dreh Auf!“ sogar einen neuen Song. Ob da 2020 vielleicht noch eine Platte hinterherkommt?

Weezer – „Van Weezer“ (15. Mai)

„Weezer bringen schon wieder ein neues Album, ich weiß nicht, ob ich das verkrafte“, schrieb Moritz schon vor einigen Monaten in den Redaktionschat – begleitet von einem lachenden und einem weinenden Emoji. Besser kann man die Erwartungen an diese Platte eigentlich kaum zusammenfassen. Als ausgewiesener Weezer-Experte der Redaktion durfte Moritz sich bereits den letzten Veröffentlichungen der Band widmen und war regelmäßig bestürzt, was aus seiner einstigen Lieblingsband geworden war. Ob „Van Weezer“ da für Wiedergutmachung sorgen kann? Fraglich.

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