Vorschau 2019: 50 Platten, auf die wir uns im neuen Jahr freuen

Bereits jetzt kündigen sich für das neue Jahr wieder viele fantastische neue Releases an. Wir werfen für euch einen Blick in die Zukunft und zeigen euch, welche Platten schon feststehen – und welche vielleicht noch folgen könnten.
Vorschau 2019

American Football – „American Football (LP 3)“
Die vertrackten Emo-Veteranen American Football veröffentlichen 2019 ihr neues Album – und geben ihm wie üblich keinen Titel. Dass der Drittling der Band bereits am 22. März erscheint, ist im Kosmos des Quartetts nicht unbedingt selbstverständlich – immerhin hatten zwischen der ersten und zweiten Platte geschlagene 17 Jahre gelegen. Die erste Single „Silhouettes“ präsentiert sich bereits als sehr austariertes Werk, das in über sieben Minuten eine faszinierende Klangwelt entfaltet.

Annihilator
Ihre große Tour mussten Annihilator auf Ende 2019 verschieben – das aber wohl nicht ohne Grund. Auf Facebook erklärte die Band nämlich, dass auf diesen anstehenden Konzerten nicht nur Songs der aktuellen Platte „For The Demented“ zu hören sein werden, sondern auch Tracks eines kommenden Studioalbums. Das neue Werk könnte laut der Band bereits im September oder Oktober 2019 erscheinen – „if we are lucky.“

Arch Enemy – „Covered In Blood“
Bereits im ersten Monat des Jahres wird es ein neues Album von Arch Enemy geben. Dabei wird es sich allerdings um keine reguläre Platte handeln, sondern um eine Cover-Compilation der Metal-Veteranen. Dabei bedient sich die Band vor allem an Helden des eigenen Genres und spielt Songs von unter anderem Iron Maiden, Judas Priest und Kiss. „Covered In Blood“ erscheint am 18. Januar.

Avantasia – „Moonglow“
Auch bei Avantasia ist bereits alles klar: Ihr neues Album „Moonglow“ wird am 15. Februar erscheinen. Im Albumtrailer zeigt Tobias Sammet erneut ein beeindruckendes Line-up für das neueste Werk seiner All-Star-Band: Mit dabei sind unter anderem Hansi Kürsch von Blind Guardian, Mille Petrozza von Kreator und Michael Kiske von Helloween.

Bad Religion
Die Punk-Veteranen Bad Religion sind noch lange nicht müde: Auch die arbeiten an ihrer neuen Platte sollen bereits im April 2018 begonnen haben. Mit „My Sanity“, „The Profane Rights Of Man“ und „The Kids Are Alt-Right“ sind in diesem Jahr sogar bereits drei neue Songs erschienen. Ob diese aber zur neuen Platte gehören, ist offiziell noch nicht geklärt.

Bilderbuch – „Vernissage My Heart“
Bilderbuch holen zum Doppelschlag aus: Nachdem das Album „Mea Culpa“ bereits im Dezember 2018 völlig ohne vorige Ankündigung erschienen war, erscheint mit „Vernissage My Heart“ am 22. Februar bereits das nächste Album. Zeitgleich soll „Mea Culpa“ dann auch seinen physischen Release bekommen.

Body Count – „Carnivore“
Ice-T hatte im Interview mit Loudwire bereits bestätigt, dass Body Count am Nachfolger ihrer aktuellen Platte „Bloodlust“ arbeiten würden. Er verriet außerdem, dass das Album den Namen „Carnivore“ tragen soll und die Aufnahmen angeblich im September 2018 begonnen haben sollen. Einen Feature-Gast deutete der Rapper außerdem an: Chris Barnes von Six Feet Under könnte demnach Teil der neuen Platte werden.

Bring Me The Horizon – „Amo“
Das neue Bring-Me-The-Horizon-Album war eigentlich für den 11. Januar angekündigt gewesen, erscheint aber nun zwei Wochen später am 25. Januar. Die beiden bisher erschienen Singles lassen noch keine klaren Rückschlüsse auf den neuen Sound der einstigen Metalcore-Heroen zu: „Mantra“ erinnert deutlich an den klaren Alternative-Sound des Vorgängers „That’s The Spirit“, „Wonderful Life“ klingt mit seinen wüsten Doom-Einflüssen dagegen wie ganz neues Territorium.

Cigarettes After Sex
Nachdem Cigarettes After Sex mit ihrem selbstbetitelten Debüt einen gigantischen Hype innerhalb der Indie-Szene auslösten, kündigte die Band auf Facebook an, sich ein Jahr vom Touren frei zu nehmen, um sich auf die Arbeiten an einer neuen Platte konzentrieren zu können. Nach eigener Aussage hofft die Band, dieses im Herbst veröffentlichen zu können. Seit kurzem gibt es mit „Neon Moon“ sogar bereits einen neuen Song.

Danko Jones
Mit „Burn In Hell“ und „We’re Crazy“ gab es 2018 bereits zwei neue Danko-Jones-Singles, die die Band im typisch energetischen Hardrock-Gewand präsentierte. Dass diese Vorboten eines neuen Albums sind, ist bereits klar – konkrete Informationen fehlen allerdings noch. Nach Angaben des Labels soll die Platte aber bereits im Frühling erscheinen.

Decibelles
Auch eine unserer liebsten Neuentdeckungen des diesjährigen Reeperbahn Festivals veröffentlicht wohl im nächsten Jahr eine neue Platte. Das französische Noise-Punk-Trio zeigte unter anderem in seinen Instagram-Stories Studioaufnahmen, die Ende November begannen und bereits Anfang Dezember beendet wurden. Der Nachfolger von „Tight“ dürfte damit in den Startlöchern stehen.

Dendemann – „Da nich für!“
Das aktuelle Album von Rapper Dendemann liegt mittlerweile schon geschlagene acht Jahre zurück, doch am 25. Januar erscheint mit „Da nich für!“ tatsächlich eine neue Platte des Hamburgers. In den ersten Singles gelingt dabei der Spagat zwischen Dendemanns altbewährtem Stil und den zeitgenössischen Trap-Strömungen – am besten ist dies wohl in dem Song „Littbarski“ zu hören, in dem sich Dendemann Trettmann als Feature-Gast sichern konnte.

Dragonforce
Dragonforce feiern im kommenden Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum – und begießen dieses möglicherweise auch mit neuer Musik. Auf Facebook und Instagram streamen die Power-Metaller aktuell regelmäßige Studio-Sessions, die eindeutig die Arbeiten an einer neuen Platte belegen. Ein konkretes Releasedatum gibt es aktuell aber noch nicht.

Donnokov
Erst in diesem Jahr begeisterten uns Donnokov mit ihrer allerersten EP, die trotz der äußerst jungen Geschichte der Band bereits Post-Hardcore der allerersten Güte bot. Im Interview mit uns gab die Band bekannt, dass der Nachfolger dieses Debüts bereits in den Kinderschuhen stecke und noch 2019 erscheinen soll.

Dream Theater – „Distance Over Time“
Die Könige des Progressive Metals haben für 2019 bereits alles geplant: Mit „Distance Over Time“ erscheint 2019 der Nachfolger zu „The Astonishing“ von 2016. Nach Aussage der Band seien die neuen Songs recht spontan und aus dem Affekt heraus entstanden – beeindruckend bei einer Band, die ihre Tracks eigentlich immer bis ins kleinste Detail plant und konstruiert.

Frittenbude – „Rote Sonne“
Das neue Album der Electro-Punks könnte 2019 ein sehr interessanter Release werden. Die Vorabsingles des am 22. Februar auf Audiolith erscheinenden „Rote Sonne“ präsentiert die Band ungewöhnlich verstrahlt und psychedelisch, was gerade im Song „Süchtig“ auch inhaltlich Sinn macht. Das eindringliche „Die Dunkelheit darf niemals siegen“ demonstriert außerdem eindrucksvoll, wie gut dieser Stil mit dichtem Post-Punk zusammenarbeiten kann – als Feature-Gast ist Love-A-Frontmann Jörkk Mechenbier mit dabei.

Giant Rooks
Die Karriere der Giant Rooks ist mittlerweile beispiellos. Die jungen Indie-Popper werden in ganz Europa zurecht immer bekannter, und das, obwohl die Band noch immer kein Album vorzuweisen hat. 2019 könnte sich das aber ändern: Auf ihren sozialen Netzwerken präsentierte die Band Bilder aus dem Studio, für April und Mai ist eine große Tour angekündigt. Mit „Wild Stare“ gibt außerdem seit kurzem bereits eine neue Single – allerdings ohne nähere Erläuterungen zu einem dazugehörigen Langspieler.

Green Day
2016 erschien Green Days aktuelles Album „Revolution Radio“ und versöhnte die Fans nach dem katastrophalen Album-Dreiteiler „Uno! Dos! Tré!“ wieder etwas. 2019 könnte es mit neuem Material der Pop-Punk-Pioniere soweit sein: In einem Instagram-Livestream gab Billie Joe Armstrong bekannt, gerade an neuen Songs für seine Band zu schreiben. Nähere Informationen gibt es zu diesem Zeitpunkt noch nicht, ein Release zum Ende des Jahres darf aber durchaus als realistisch betrachtet werden.

Greta Van Fleet
Eine der größten Sensationen des vergangenen Rock-Jahres will auch im kommenden Jahr nicht müde. Obwohl das vielbesprochene Debütalbum der Band erst wenige Wochen alt ist, will Bassist Sam Kiszka laut Billboard auch im kommenden Jahr an neuen Songs schreiben. Drummer Danny Wagner gab sogar zu Protokoll, er würde die Band verlassen, wenn sie nächstes Jahr nichts veröffentlichen würde. Ein neues Album ist also durchaus möglich – vielleicht dürfen sich Greta van Fleet zum Release ihrer nächsten Platte dann sogar schon Grammy-Gewinner nennen.

Hi! Spencer – „Nicht raus, aber weiter“
Die Osnabrücker Indiepunks Hi! Spencer veröffentlichen im kommenden Jahr ihr neues Album „Nicht raus, aber weiter“. Aus der am 15. Februar erscheinenden Platte gibt es bereits drei Singles. „Wo immer du bist“, „Richtung Norden“ und „Schalt mich ab“ präsentieren die Band dabei als melancholisch-nachdenkliche Songschreiber, die ganz in der Tradition von Bands wie den frühen Jupiter Jones oder Keele stehen.

Jinjer – „Micro“
Die Mathcore-Heroen Jinjer veröffentlichen im kommenden Jahr kein Album, sondern eine EP. Mit „Ape“ gibt es auch bereits einen ersten Song zu hören, der auf faszinierende Art und Weise zwischen verschiedenen Stimmungslagen und Rhythmen umhertanzt und so keinen Ruhepol aufkommen lässt. „Micro“ erscheint am 11. Januar.

Kora Winter
Eigentlich hatten Kora Winter uns bereits 2017 angekündigt, dass ihr Debütalbum beinahe fertig sei. 2018 veröffentlichte die Berliner Post-Hardcore-Hoffnung aber nur ein Musikvideo aus ihrer bereits bekannten EP „Welk“. 2019 könnte es aber endlich soweit sein: Die Band sagte im Frühjahr alle ihre Konzerte ab, um mehr Zeit für die neuen Songs zu haben. Insta-Stories zeigten immer mal wieder Einblicke in die Aufnahmearbeit des Quintetts. Diese deuten darauf hin, dass die Platte wohl unter anderem ein Feature mit dem Berliner Rapper Grafi enthalten wird.

La Dispute – „Panorama“
Die Post-Hardcore-Großmeister La Dispute veröffentlichen im kommenden Jahr ebenfalls ein neues Album. „Panorama“ erscheint am 22. März und wurde von der Band mit gleich zwei neuen Singles angekündigt. „Rose Quartz“ und „Fulton Street I“ präsentieren das Quintett dabei ungewöhnlich verhalten – und gerade deswegen klangen La Dispute so spannend wie schon lange nicht mehr.

Limp Bizkit – „Stampede Of The Disco Elephants“ (?)
Mittlerweile entwickelt sich der Release der neuen Limp-Bizkit-Platte zu einer Tool-ähnlichen Farce. Fred Durst hatte zwischendurch sogar schon angekündigt, dass er das Album bereits vor Jahren im Internet veröffentlicht habe – es sei nur niemand darauf gestoßen. Vielleicht erscheint das neue Album der Nu-Metal-Veteranen 2019 aber endlich, laut Gitarrist Wes Borland haben die Studioarbeiten im November begonnen. Möglicherweise wird sich im kommenden Jahr also zumindest herausstellen, ob der vor Ewigkeiten angekündigte Titel „Stampede Of The Disco Elephants“ noch immer aktuell ist.

Megadeth
Laut Frontmann Dave Mustaine ist ein neues Megadeth-Album im Jahr 2019 „zu 95 Prozent wahrscheinlich“. Demnach würden alle Bandmitglieder gerade an neuen Songs schreiben. Außerdem erklärte Mustaine, dass die kommende Platte weniger politisch als die erste sein werde und erstmals Blastbeats zum Einsatz kommen würden.

Millencolin – „SOS“
Mit neuem Material der Skatepunk-Veteranen Millencolin ist es schon etwas her: Das bislang letzte Album des Quartetts erschien in Form von „True Brew“ 2015, im folgenden Jahr erschien noch eine gleichnamige EP. 2019 hat die Durststrecke allerdings ein Ende: Am 15. Februar erscheint „SOS“. Der gleichnamige Vorbote präsentiert die Band in ihrer gewohnten Klasse.

Okta Logue
Die Psych-Popper spielten 2018 auf dem Reeperbahn Festival einen ganz besonderen Gig, in dem sie ausschließlich gänzlich unbekannte Songs ihrer kommenden Platte präsentierten. Kurz danach nutzte die Band die Gelegenheit und ging in Hamburg ins Studio. Mit dem Nachfolger zu „Diamonds And Despair“ ist im kommenden Jahr also definitiv zu rechnen.

Papa Roach – „Who Do You Trust?“
Das neue Werk der 90er-Heroen Papa Roach steht bereits in den Startlöchern. „Who Do You Trust?“ ist für den 22. Januar angekündigt. Die ersten Singles deuten bereits darauf hin, dass die Band ihren bekannten Nu-Metal-Stil konsequent weiterverfolgen wird.

Pascow – „Jade“
2019 wird auch für Pascow-Fans wieder ein gutes Jahr. Mit „Jade“ erscheint am 25. Januar die vierte Platte der Punk-Veteranen. Zeit wurde es: Das famose „Diene der Party“ liegt immerhin schon beinahe fünf Jahre zurück. Die neue Platte soll seine Botschaften laut der Band wesentlich direkter als bisher vermitteln. Einen ersten Vorgeschmack gibt hier das bereits veröffentlichte Video zu „Silberblick & Scherenhände“.

Pup
Eigentlich hatten wir mit dem Nachfolger zu einem der besten Alben von 2017 etwas früher gerechnet – immerhin sollen die Arbeiten an der neuen Platte laut der Band bereits im Mai abgeschlossen gewesen sein. Bisher gibt es aber noch keinerlei Ankündigungen zu neuem Material – auch nicht auf der Tour mit Frank Turner, die das Quartett kürzlich wieder nach Deutschland geführt hatte. Wir glauben dennoch fest daran, dass wir von Pup 2019 wieder Neues um die Ohren bekommen.

Rammstein
Auch auf das neue Rammstein-Album müssen wir nun schon seit längerer Zeit warten. Eigentlich hatte ein Hinweis auf der Website des Tickethändlers StubHub darauf hingewiesen, dass die neue Platte bereits 2018 erscheinen soll. Dieser Hinweis wurde nachträglich allerdings wieder entfernt. Für das kommende Jahr stehen die Zeichen allerdings gut: Laut der Band sollen die Studioarbeiten bereits abgeschlossen sein und die größte Rammstein-Tour seit langer Zeit war bereits nach kurzer Zeit komplett ausverkauft.

Rantanplan – „Stay Rudel – Stay Rebel“
Für Punk-Fans könnten Rantanplan im kommenden Jahr die richtige Anlaufstelle sein. Das neue Album der Band trägt den Titel „Stay Rudel – Stay Rebel“ und erscheint am 25. Januar. Die Single „An/Aus“ präsentiert die Band in ihrem gewohnt schrammelig-ungestümen Stil.

Rival Sons – „Feral Roots“
Die Retro-Rocker Rival Sons haben ihr neues Album „Feral Roots“ für den 25. Januar 2019 angekündigt. Eine gleichnamige Single gibt es ebenfalls bereits. Es hat den Anschein, als würde die Band auch mit ihrer dritten Platte den Anspruch auf die Krone des zeitgenössischen Classic-Rocks erheben – auch, wenn Greta Van Fleet ihnen diese gerade streitig machen.

Rob Zombie
Im Interview mit Loudwire bestätigte Rob Zombie bereits im Juli, dass seine kommende Platte fertig sei und im Frühjahr 2019 erscheinen soll. Konkrete Informationen fehlen bisher allerdings völlig, weshalb es gut möglich, dass die neue Platte noch einige Monate auf sich warten lassen wird. Immerhin verlor Zombie auch schon ein paar Worte zu Musik: Demnach soll das Album sein bisher komplexestes Werk sein und dabei gleichzeitig seine Eingängigkeit nicht aufgeben.

Rogers – „Mittelfinger für immer“
Unsere Punk-Lieblinge von den Rogers haben 2019 ebenfalls eine neue Platte geplant. Für „Mittelfinger für immer“ gibt es sogar schon einen konkreten Termin: Am 8. März wird das neue Album erscheinen. Mit „Zu spät“ ist bereits eine erste Single erschienen – und die hat mit Ingo Donot einen äußerst prominenten Feature-Gast.

Royal Republic
Eigentlich wollten Royal Republic bereits im Frühjahr 2019 eine große Europa-Tour spielen – diese mussten die Schweden aber nun auf Ende des kommenden Jahres verschieben. Als Grund dafür gibt die Band an, dass man mehr Zeit für das neue Album brauche. Damit dürfte im kommenden Jahr allerdings definitiv mit der Platte der sympathischen Rock’n’Roll-Heroes zu rechnen sein – das englische Download Festival im Juni kündigte die Band als „eine der ersten Shows mit dem neuen Album“ an.

Slipknot
Der Slipknot-Zug dürfte 2019 wieder ins Rollen kommen. Die Extreme-Metaller aus Iowa veröffentlichten mit „All Out Life“ vor wenigen Wochen einen neuen Song und spielen im kommenden Jahr wieder Festivals. Nähere Infos fehlen bisher, sollten aber nicht mehr lange auf sich warten lassen. Zuletzt hatten Slipknot 2015 mit „.5: The Gray Chapter“ ein Album veröffentlicht.

Spielbergs – „This Is Not The End“
Spielbergs fielen auf ihrer Debüt-EP in diesem Jahr vor allem durch ihre erstaunliche Ambivalenz auf. Indie-Pop traf auf großflächigen Fjørt-Post-Hardcore und Noisigen Garage-Punk. Was uns auf „This Is Not The End“ erwarten wird, lässt sich demzufolge noch kaum vorhersagen. Fest steht deshalb zur Zeit nur das Releasedatum: Die Platte erscheint am 1. Februar.

Swain
Auf ihrer kleinen Tour im November spielten die Hardcore-Grunger Swain bereits zwei erste Songs aus ihrer kommenden Platte. Die rückten noch weiter vom ursprünglich wilden Hardcore der ehemaligen This Routine Is Hell ab und konzentriert sich deutlicher auf die ambitionierte Nirvana-Huldigung der Band. Die Studioaufnahmen sollen bereits im Januar beginnen, ein mögliches Release-Date umschreibt Noam Cohen mit „probably around May“.

The 1975 – „Notes On A Conditional Form“
Obwohl The 1975 mit „A Brief Inquiry Into Online Relationships“ erst kürzlich eine neue Platte veröffentlich hatten, soll im neuen Jahr bereits der nächste Streich folgen – und zwar, weil man für einen 18-monatigen Tourzyklus laut Frontmann Matt Healy heutzutage zwei neue Alben brauche. Eine erste Single soll bereits im Februar erscheinen. Laut Healy soll der Sound der neuen Platte härter und Club-lastiger als noch auf dem Vorgänger werden.

The Fever 333 – „Strength In Numb333rs“
Nach der Auflösung von letlive. ist Jason Butler mit seiner neuen Band gerade wieder in aller Munde – immerhin durften The Fever 333 kürzlich als Support von Bring Me The Horizon spielen. Ob die Band auch im Studio dem Hype gerecht werden kann, wird sich 2019 zeigen – das Debütalbum der Band erscheint am 18. Januar.

Tool
Ja, auch wir glauben erst an die Existenz des neuen Tool-Albums, wenn wir es tatsächlich in den Händen halten. Die Vorzeichen standen allerdings noch nie so gut – Tool kommen im Sommer das erste Mal seit etlichen Jahren wieder in Europa, Maynard James Keenan unterschrieb seine Studio-Updates auf Twitter mit den Hashtags „#Tool“ und „#2019“. Als Fan sollte man sich angesichts des vielleicht größten Running Gags der aktuellen Musikgeschichte vielleicht noch nicht zu viele Hoffnungen machen – aber aktuell könnte diese Platte tatsächlich noch vor dem Berliner Flughafen fertig werden.

Trade Wind
Bereits 2017 hatten Trade Wind im Interview mit uns über eine neue Platte geredet. Jesse Barnett verriet damals bereits, dass die Textarbeit des neuen Albums wohl eine noch schwermütigere Note als das Debüt haben würde. Erste Festival-Dates im neuen Jahr deuten nun darauf hin, dass es mit der neuen Platte langsam konkret wird. Barnett selbst zeigt auf Instagram außerdem immer mal wieder Demo-Versionen – lange dauert es wohl nicht mehr.

Turbostaat – „Nachtbrot“
Turbostaat sind in 2019 sehr früh dran: Ihr neues Album „Nachtbrot“ erscheint bereits am 11. Januar. Dabei handelt es sich allerdings um keine reguläre Platte, sondern um das erste Live-Album der Band, das das Quintett anlässlich seines 20-jährigen Jubiläums veröffentlicht. Den auf „Nachtbrot“ festgehaltenen Sound demonstrieren Turbostaat dann natürlich auch wieder in der Realität: Eine Tour fürs Frühjahr ist bereits angekündigt.

Van Holzen
Laut Facebook sollen Van Holzen die Arbeiten am Nachfolger zu „Anomalie“ bereits im April dieses Jahres abgeschlossen haben – konkrete Informationen gab es seitdem allerdings noch nicht. Mit dem zweiten Album der Band sollte 2019 allerdings definitiv gerechnet werden. Man darf gespannt sein, welchen Weg die aufstrebende Alternative-Gruppe nun gehen wird.

Weezer – „Weezer (The Black Album)“
Weezer hatten ihr schwarzes Album bereits seit längerer Zeit als Gegenstück zum 2017 erschienen „Pacific Daydream“ angekündigt – während letzteres nämlich eher ein zuckriges Sommeralbum darstellte, sollte das selbstbetitelte schwarze Album ein düsteres Pendant bilden. Die erste Single „Can’t Knock The Hustle“ kann diese These allerdings nicht unbedingt bestätigen, die Band beruft sich hier auf einen funkigen Gospel-Groove. Wie das Ergebnis als Langspieler aussehen wird, bleibt also bis zum 1. März 2019 spannend.

While She Sleeps – „So What?“
Auch While She Sleeps kündigten kürzlich eine neue Platte an – und gliederten sich dabei sehr plakativ in die besinnliche Weihnachtszeit ein. Nachdem die erste Single „Anti-Social“ bereits vorab erschienen war, platzierte die Band in ihrer Heimatstadt Sheffield ein Schild, das die kommende Single „Haunt Me“ mit den Worten „Not Another Christmas Song“ beschrieb. Ob die Metalcore-Heroen dieses Versprechen auch auf Albumlänge halten können, erfahren wir am 1. März, wenn mit „So What?“ der Nachfolger zum hochgelobten „You Are We“ erscheint.

Whitechapel – „The Valley“
Eine der wüstesten Deathcore-Bands unserer Zeit wird 2019 wieder mit neuem Album auf uns hereinbrechen. Ein paar Monate dauert es bis dahin allerdings noch: „The Valley“ erscheint erst am 29. März. Mit „Black Bear“ und „Brimstone“ gibt es immerhin schon zwei neue Singles, die die Band erneut in Bestform zeigen.

8kids
8kids hatten 2017 mit ihrem Debütalbum „Denen die wir waren“ ein überraschend eingängiges Ausrufezeichen in der deutschen Post-Hardcore-Szene gesetzt. Gut möglich, dass 2019 der nächste Streich folgen wird. Auf Facebook sind bereits Videos aus dem Studio zu sehen.

Corp.
Für die Vaporwave-Community dürfte 2019 ein sehr spannendes Jahr werden. Corp. will seine Arbeit im kommenden Jahr professionalisieren und leitet diesen Schritt mit der Gründung eines eigenen Labels Hiraeth Records ein. Die ersten Projekte darauf sollen unter anderem auch ein neues Album des Künstlers selbst enthalten – als eingetragenes Unternehmen dann Vaporwave-untypisch aber natürlich ganz ohne fremde Samples.