Regen

Regen

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Band
Erscheinungsdatum
Rezension
6.6
Wertung

Van Holzen wagen den spannenden, aber nicht zwangsläufig notwendigen Schritt, in ihrer Musik auch als Personen in Erscheinung zu treten. Das führt zu einem Werk mit wesentlich mehr charakterlicher Tiefe und Diversität, aber auch zu leichter Unentschlossenheit einer noch nicht vollständig profilierten Band. Dennoch: Wer einen markerschütternden Song wie „Alle meine Freunde“ schreibt, ist noch zu Großem bereit.

Jakob Uhlig
5.8
Wertung

Das Zweitlingswerk entwickelt das eigene Klanggewand der Band weiter und macht dabei einen ganz verrückten Spagat zwischen völlig aus der Zeit gefallenen wirkenden Soundelementen und neudeutschen, jugendmodernen dystopischen Texten. Zumindest Philipp Koch hat hier ganze Arbeit geleistet, indem er die 11 regulären Tracks mit reichlich dynmaischen Easter Eggs gespickt hat. Wirklich überraschen war jedoch nur der Beginn von „Schrammbock“. Der Rest plätschert in Van Holzen'Schem Desinteresse so daher. Dabei verzapft Frontmann Florian echt passable Texte, die leider über lange Strecken des Albums untergehen oder ihre Wirkung nicht entfalten können.

Merten Mederacke