As You Were

As You Were

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Band
Erscheinungsdatum
Rezension
6.2
Wertung

Im Gedächtnis bleibt von „As You Were“ tatsächlich wenig, einen Platz in der Pop-Geschichte wird das Album auch nicht einnehmen. Liam Gallagher versucht den Spagat zwischen der Imponierung alteingesessener Oasis-Fans und dem Gewinnen einer neuen, jungen Hörerschaft, erschafft aber letztendlich lediglich ein Album, das angesichts seiner musikalischen Auswüchse nach dem Split mit Noel und der langen Abwesenheit in den letzten Jahren zwar einerseits überraschend gut ist, auf der anderen Seite sich auch arg aufgewärmt anfühlt, zu sehr zwischen den Stühlen sitzt und weder aktuelle Pop-Standards noch die legendären Alben der Britpop-Pioniere erreicht. Der alte Held der Oasis-Fans ist also nur halb zurück. Ich höre dann mal wieder „Morning Glory“.

Julius Krämer
6.7
Wertung

Liam Gallaghers bizarre Social-Media-Aktivitäten würden nicht unbedingt einen Künstler mit viel Stilsicherheit vermuten lassen. Trotzdem ist ein großer Teil von "As You Were" tatsächlich gut, obwohl dem Album etwas weniger Hochglanz-Politur mit Sicherheit gut getan hätte. Dennoch bleibt festzuhalten: Ohne sein Twitter-Konto wäre Liam Gallagher nur halb so interessant.

Jakob Uhlig