Rote Sonne

Rote Sonne

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Band
Erscheinungsdatum
Rezension
7
Wertung

„Rote Sonne“ flimmert wunderbar zwischen den Stimmungen und klingt tanzbar, wütend, atmosphärisch und zuversichtlich zugleich, sodass das Album schon nach dem ersten Hördurchlauf in Dauerschleife rotierte. Frittenbude revolutionieren ihren Sound nach der kreativen Schaffenspause allerdings nicht, sondern kreieren eher einen wohlsortierten Querschnitt ihrer bisherigen Diskographie. 

Sarah Ebert
6.6
Wertung

Kann man mal machen: Ein kürzerer Albumtitel bedeutet hier jedoch nicht automatisch auch Kurzweiligkeit. Frittenbude tun, was sie immer tun. Freshen Electro-HipHop bzw. Indierap auf selfmade Synthiebeats und Gitarrenakkorde mit System-, Sozial- und Gesellschafts-, sowie Selbstkritik, die in „Die Dunkelheit darf niemals siegen“ ihren absoluten Höhepunkt entlädt. Und auf der anderen Seite das Druffi-Deutschpoetentum, das irgendwie zum Lifestyle der Jungs, zumindest aber auf jede Frittenbude-Platte gehört. Neu erfinden tut sich die Band auf „Rote Sonne“ also nicht. Aber nach 2019 klingt die Platte allemal.

Merten Mederacke