kränk

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Band
Erscheinungsdatum
Rezension
9.1
Wertung

Einfach mal in einem Album über das Brechen gesellschaftliche Normen, Rechtsruck und Fremdenfeindlichkeit, häusliche Gewalt und das „Sich fehl am Platz fühlen“ rappen. Die Kunst bei so vielen Themen ist, nicht in oberflächliche Phrasen zu verfallen, sondern alle Themen gründlich zu besprechen. Das Ding ausm Sumpf hat das geschafft. Alles in ein Album zu packen, um die eigene Bandbreite zu testen ist gewagt und kann oft schiefgehen, aber das man sich so vielfältig ausdrücken kann beweist, dass man das Zeug dazu hat, die Deutschrap-Szene auf den Kopf zu stellen. Mit Ernsthaftigkeit und einer kleinen Prise Wahnsinn. 

Paula Thode