Dictator

Dictator

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Rezension

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Mit sechs Jahren Verzögerung präsentiert Daron Malakian die Bestandsaufnahme einer apokalyptischen Welt. Damit hätte er sich gern weniger Zeit lassen können, „Dictator“ wird aber gerade dadurch ein noch erdrückenderer Spiegel voller beklemmender Momente, aber vor allem dringend ersehnten Stimmen des Protests. Und der Typ unter mir hat einfach keine Ahnung.

Jakob Uhlig

Daron Malakians Stilsicherheit und seine grundsätzliche Ambition, zusammen mit Scars On Broadway den Powermetal aus einem anderen Jahrtausend mit osteuropäischer Melodik zu verbinden, machen "Dictator" zu einem Album, das man in dieser Art wohl erst selten gehört hat. Die einzelnen Bausteine allerdings offenbaren den Mief aus der Zeit gekommenen Metals, zu viel System-Of-A-Down-Nostalgie und klingen auch produktionstechnisch eher wie eine frühe Metallica-Demo.

Julius Krämer