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Die besten Platten 2018: Die Top 5 von Torsten

Di, 25.12.2018 - 10:26
2018 neigt sich dem Ende zu und die Redaktion blickt noch einmal auf ihre Lieblingsplatten des Jahres zurück. Heute stellt euch Torsten seine Schätze vor.

Puh, das Jahr ging irgendwie schnell rum. Irgendwie habe ich mir gefühlt nur Alben von deutschen Interpreten, oder in Deutschland lebenden Bands gekauft. Es fällt mir recht schwer, eine wirkliche Top 5 daraus zu filtern. Dennoch sind hier meine Highlights von 2018.

Platz 5: Blackout Problems – „Kaos“

Als ich das erste Mal „Kaos“ hörte, dachte ich mir nur: „Wow. Geiles Teil, was die Jungs da herausgebracht haben.“ Für mich die erste Scheibe der Blackout Problems, welche die Vielseitigkeit und Liveenergie der Band widerspiegelt.

Blackout Problems und „Kaos“: „We came to raise the limit“

Reviews
Die neue Platte der Wahl-Münchner legt die Messlatte hoch, ohne allzu viel anders zu machen. „Kaos“ ist erwachsener, ohne den liebenswerten Teenage-Charme zu verlieren.
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Platz 4: Sondaschule – „Schere, Stein, Papier – Akustisch“

Sondaschule haben ihr Album „Schere, Stein, Papier“ nochmal akustisch vertont. Das ist auf sehr kreativem Wege gelungen. Herzstück ist und bleibt für mich die DVD, deren Tonspur bei mir im Auto rauf und runter läuft und nebenbei eine schöne Erinnerung an einen geilen Abend ist.

Sondaschule und die „Schere, Stein, Papier“-Akustikbox: Gelungene Neuerfindung

Reviews
Sondaschule veröffentlichen nach über 15 Jahren Bandgeschichte ein Akustikalbum in einer Sammelbox. Bisher sind die akustischen Klänge doch eher ungewöhnlich für die Ruhrpottler. Berechtigterweise stellt sich daher die Frage: Lohnt sich das oder ist es nur Geldmacherei?
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Platz 3: Insert Coin – „Way Out“

Ebenfalls das Auto nie verlassen und gefühlt in Dauerschleife an: „Way out“ von Insert Coin. Das Album ist einfach ein Brett und macht richtig Laune.

 

Platz 2: Adam Angst – „Neintology“

Gefühlt eine Ewigkeit ließen Adam Angst auf ihr zweites Album warten. Zum Glück wurde ich alles andere als enttäuscht. Das Album ist pure Energie und voll mit dem dunklen Text von Adam Angst. Direkt, ehrlich, kompromisslos, leicht ironisch – einfach genial.

 

Adam Angst und „Neintology“: Kinnhaken gegen den beschränkten Horizont

Reviews
Mit beißender, mal süßlicher und mal überspitzer Stimme à la Alligatoah keift sich Felix Schönfuss durch zehn bitterböse-sarkastische Bestandaufnahmen des westlichen Unvermögens.
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Platz 1: Radio Havanna – „Utopia“

Das für mich wichtigste Album 2018, zudem noch ein mehr als gelungener Neuanfang von Radio Havanna. Musikalisch und textlich machen die Jungs einen gewaltigen Schritt nach vorn und knüpfen trotzdem an ihren bisherigen Alben an. Nicht nur das Album passt gerade in meinen aktuellen Lebensabschnitt. Auch die dazugehörigen Konzerte der Tour waren am Ende mehr als nur Konzerte. Vielmehr waren sie für mich ein Wiedersehen mit vielen netten und herzlichen Menschen und neue Erinnerungen, auf die ich 2018 gerne zurückblicke.

Radio Havanna und „Utopia“: Neue Freiheit

Reviews
Knapp drei Jahre nach „Unsere Stadt brennt“ veröffentlichen Radio Havanna am 12.01. ihr nun schon sechstes Studioalbum „Utopia“. Einiges hat sich bei den Wahlberlinern in den letzten drei Jahren geändert: Nach etwas Ärger mit diversen Plattenfirmen entschieden sich die Jungs ihr eigenes Label „Dynamit Records“ zu gründen, auf dem ihr neuer Silberling auch erscheinen wird. Dadurch haben Radio Havanna den Schritt zu einer immer mehr in Mode kommenden DIY-Band gemacht.
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Ziemlich lang habe ich gegrübelt, was denn nun meine Top 5 waren. Ganz knapp nicht geschafft haben es: Madsen mit „Lichtjahre“, KMPFSPRT mit „Gaijin“, Cryssis mit „1976“, Milliarden mit „Berlin“ und die äußerst sympathischen Donots mit „Lauter als Bomben“

Zwar kein Album aber trotzdem sehr zu empfehlen: The Tips mit „Come Closer“. Hoffentlich schaffen es die Jungs 2019 in die Top-5-Alben.