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Die besten Platten 2018: Die Top 5 von Lucio

Mo, 24.12.2018 - 14:03
2018 neigt sich dem Ende zu und die Redaktion blickt noch einmal auf ihre Lieblingsplatten des Jahres zurück. Heute stellt euch Lucio seine Schätze vor.

Dieses Jahr war ein grandioses Jahr für den deutschsprachigen Punkrock. Schon der Januar lies mich optimistisch in das Musikjahr blicken und 2018 hat definitiv geliefert. So gut, dass es mir sehr schwer fällt, eine Top 5 aufzustellen.

Platz 5: Radio Havanna - „Utopia“

Eine der ersten Releases dieses Jahr begleitet mich schon die letzten Monate auf meinen Ohren. „Utopia“ von Radio Havanna ist ein Pop-Punk Juwel und insbesondere live sind die Songs eine Wucht.

Radio Havanna und „Utopia“: Neue Freiheit

Reviews
Knapp drei Jahre nach „Unsere Stadt brennt“ veröffentlichen Radio Havanna am 12.01. ihr nun schon sechstes Studioalbum „Utopia“. Einiges hat sich bei den Wahlberlinern in den letzten drei Jahren geändert: Nach etwas Ärger mit diversen Plattenfirmen entschieden sich die Jungs ihr eigenes Label „Dynamit Records“ zu gründen, auf dem ihr neuer Silberling auch erscheinen wird. Dadurch haben Radio Havanna den Schritt zu einer immer mehr in Mode kommenden DIY-Band gemacht.
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Platz 4: Blackout Problems - „Kaos“

„Kaos“ ist eine der eher ungewöhnlichen Scheiben, die nicht unbedingt die zugänglichste ihrer Art darstellt. Es hat bei mir etwas gedauert bis die Platte wirklich gezündet hat, seit diesem Moment jedoch eine der Genießer-Platten auf dem rotierenden Teller.

Blackout Problems und „Kaos“: „We came to raise the limit“

Reviews
Die neue Platte der Wahl-Münchner legt die Messlatte hoch, ohne allzu viel anders zu machen. „Kaos“ ist erwachsener, ohne den liebenswerten Teenage-Charme zu verlieren.
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Platz 3: Lygo - „Schwerkraft“

„Schwerkraft“ ist eine der am meisten herbeigesehnten Alben für mich in diesem Jahr. Die Warterei hat sich gelohnt, Lygo hat mit ihrer neuen Platte einfach abgeliefert. Auch live konnten die Songs sofort zünden, bravo!

Lygo und „Schwerkraft“: Alles ist sowas von egal!

Reviews
Lygos neues Album „Schwerkraft“ wirkt wie die Energie, die dich beim Hören nach unten zieht. Kompromisslos und laut resümieren sie die Widrigkeiten des Lebens, jedoch ohne dabei vollends den Verstand zu verlieren.
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Platz 2: Adam Angst - „Neintology“

Ich bin mir ziemlich sicher, dass „Neintology“ bei den meisten Kollegen ebenso wie bei mir auf den vorderen Plätzen rangieren wird. Nach viel zu langer Wartezeit haben Adam Angst mit ihrem zweiten Album wohl den Großteil der Fans mehr als zufrieden gestellt und mit ihrer typischen Art von Punk ein perfektes Paket geschnürt. Diese Platte ist definitiv ganz weit vorn im Plattenregal.

Adam Angst und „Neintology“: Kinnhaken gegen den beschränkten Horizont

Reviews
Mit beißender, mal süßlicher und mal überspitzer Stimme à la Alligatoah keift sich Felix Schönfuss durch zehn bitterböse-sarkastische Bestandaufnahmen des westlichen Unvermögens.
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Platz 1: Donots - „Lauter Als Bomben“

Ja, auch die neue Donots-Scheibe ist erst dieses Jahr released worden. Manche haben das bestimmt schon verdrängt, für mich jedoch die beste Platte des Jahres. Kein Track der Scheibe ist langweilig, ich entdecke auch beim mehrfachen Durchhören immer noch kleine Finessen und Liebe zum Detail und die Jungs aus Ibbenbüren sind dann auch noch so liebenswürdig und ehrlich, sodass ich mich freue, hier meine Platte des Jahres zu küren.

Donots mit „Lauter als Bomben“ auf dem Weg zu alter Stärke

Reviews
Schnell merkt man, dass die Donots und deutschsprachiger Gesang zusammengefunden haben. Politik, Freundschaft und das „Wir“-Gefühl geben den Tonus der Platte an.
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Weitere Platten die es ganz knapp nicht geschafft haben: „Gaijin“ von KMPFSPRT, „Kinder der Revolution“ von Vizediktator, „Bomben“ von Destination Anywhere, „Vor die Hunde“ von Leto